Adam Keller und seine Frau Anna, Bürger und Einwohner von Oberolm, verkaufen Dechant und Kapitel von Mariengreden in Mainz als Provisoren des Barbara-Spitals für 50 fl. Batzen bar einen Wiederkaufszins von 2 1/2 fl. Batzen (à 27 Albus), fällig auf St. Urban, Papst und Märtyrer. Unterpfand: 1) 1/2 Morgen Acker im Mühlweg zwischen Philipp Metziger und Hans Kauffmanns Witwe;. 2) 1/2 Zweitel Acker im Mainzerweg zwischen Jakob Metziger und dem Pfarrgut;. 3) 1/2 Viertel Wingert im "Glopff" zwischen Peter Kammers Witwe und Hans Greff;. 4) 1 Viertel Acker im Heidesheimer Weg zwischen Jakob Metziger und Matthäus Schreiber;. 5) 1/2 Viertel Wingert zu "Starrn" zwischen Matthäus Schreiber und Velten Gross;. 6) das 2. Teil aus 1/2 Morgen Acker beim Wald zwischen Dietz und Jakob Metziger. Das Gericht von Oberolm bestätigt, dass die einzelnen Stücke unbeschwert sind und dem Wert von 50 fl. entsprechen. - Gericht: Peter Wessener, Oberschultheiß, Barth Schreiber, Unterschultheiß, Philipp Metziger, Wendel Beckher, Peter Knegh, Matthäus Schreiber, Johannes Schreiber, Philipp Häuser, Gerichtsschöffen. S. des Oberschultheißen.
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Adam Keller und seine Frau Anna, Bürger und Einwohner von Oberolm, verkaufen Dechant und Kapitel von Mariengreden in Mainz als Provisoren des Barbara-Spitals für 50 fl. Batzen bar einen Wiederkaufszins von 2 1/2 fl. Batzen (à 27 Albus), fällig auf St. Urban, Papst und Märtyrer. Unterpfand: 1) 1/2 Morgen Acker im Mühlweg zwischen Philipp Metziger und Hans Kauffmanns Witwe;. 2) 1/2 Zweitel Acker im Mainzerweg zwischen Jakob Metziger und dem Pfarrgut;. 3) 1/2 Viertel Wingert im "Glopff" zwischen Peter Kammers Witwe und Hans Greff;. 4) 1 Viertel Acker im Heidesheimer Weg zwischen Jakob Metziger und Matthäus Schreiber;. 5) 1/2 Viertel Wingert zu "Starrn" zwischen Matthäus Schreiber und Velten Gross;. 6) das 2. Teil aus 1/2 Morgen Acker beim Wald zwischen Dietz und Jakob Metziger. Das Gericht von Oberolm bestätigt, dass die einzelnen Stücke unbeschwert sind und dem Wert von 50 fl. entsprechen. - Gericht: Peter Wessener, Oberschultheiß, Barth Schreiber, Unterschultheiß, Philipp Metziger, Wendel Beckher, Peter Knegh, Matthäus Schreiber, Johannes Schreiber, Philipp Häuser, Gerichtsschöffen. S. des Oberschultheißen.
U / 1609 Mai 29 / I
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
29.05.1609
St. Barbara-Spital Mainz
Ausfertigung. Perg. S. in Kapsel.
Urkunden
Becker, Wendel
Cammer, Peter
Greff, Hans
Gross, Velten
Häuser, Philipp
Kauffman, Hans
Keller, Adam
Keller, Anna
Kneg, Peter
Metziger, Dietz
Metziger, Jakob
Metziger, Philipp
Metziger, Philipp
Schreiber, Barth
Schreiber, Johannes
Schreiber, Matthäus
Wessener, Peter
Mainz
Ober-Olm
Ober-Olm
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ