Briefe des Friedrich Wilhelm Sigmund von Tucher an seinen Sohn Hans Sigmund Friedrich
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E 29/II Nr. 2893
E 29/II Tucher/Gesamtgeschlecht und Jüngere Linie/Akten und Rechnungen
Tucher/Gesamtgeschlecht und Jüngere Linie/Akten und Rechnungen
1920
Enthält:
1920 April 24 bis August 5: 13 Briefe des Vaters (= Friedrich Wilhelm Sigmund von Tucher (16/12; 1846-1924; JL/1.A.)) aus Simmelsdorf an (seinen Sohn) Hans (= Hans Sigmund Friedrich von Tucher (17/13; 1889-1975; JL/1.A.)) in Trieb. In einigen Briefen erläuternde Notizen von anderer Hand in Blei.
Darin u.a.:
Meist Familiäres wie das Thema Gesundheit. Fragen der Forstwirschaft und diverse Probleme der Gutsverwaltung. Mehrfach (die Ehefrau des Adressaten) Irmgard erwähnt.
Prod. 3, Mai 8: Erwähnung des bevorstehenden 75jährigen Jubiläums unsrer Arminia (wohl in München, wie aus späteren Briefen zu schließen ist).
Prod. 6, Juni 7: Erwähnung von anzuschaffenden Getreidemäh- und Transportmaschinen für 19.100 Mark.
Prod. 9, Juli 6: Beteiligung an der frisch gegründeten Gerbstofffabrik Töring.
Prod. 10, Juli 13: Gratulation zum Geburtstag des Sohnes.
Prod. 13, August 5: Der Adressat war kürzlich in Nürnberg gewesen, ohne dass Schreiber davon erfahren hätte. Dabei ist die Anwesenheit des Adressaten in Simmelsdorf sehr nötig, da Schreiber ab dem 1. September ohne Dienstboten sein wird.
1920 April 24 bis August 5: 13 Briefe des Vaters (= Friedrich Wilhelm Sigmund von Tucher (16/12; 1846-1924; JL/1.A.)) aus Simmelsdorf an (seinen Sohn) Hans (= Hans Sigmund Friedrich von Tucher (17/13; 1889-1975; JL/1.A.)) in Trieb. In einigen Briefen erläuternde Notizen von anderer Hand in Blei.
Darin u.a.:
Meist Familiäres wie das Thema Gesundheit. Fragen der Forstwirschaft und diverse Probleme der Gutsverwaltung. Mehrfach (die Ehefrau des Adressaten) Irmgard erwähnt.
Prod. 3, Mai 8: Erwähnung des bevorstehenden 75jährigen Jubiläums unsrer Arminia (wohl in München, wie aus späteren Briefen zu schließen ist).
Prod. 6, Juni 7: Erwähnung von anzuschaffenden Getreidemäh- und Transportmaschinen für 19.100 Mark.
Prod. 9, Juli 6: Beteiligung an der frisch gegründeten Gerbstofffabrik Töring.
Prod. 10, Juli 13: Gratulation zum Geburtstag des Sohnes.
Prod. 13, August 5: Der Adressat war kürzlich in Nürnberg gewesen, ohne dass Schreiber davon erfahren hätte. Dabei ist die Anwesenheit des Adressaten in Simmelsdorf sehr nötig, da Schreiber ab dem 1. September ohne Dienstboten sein wird.
Umfang/Beschreibung: 13 Prod
Archivale
Indexbegriff Person: Tucher, Friedrich Wilhelm Sigmund
Indexbegriff Person: Tucher, Hanns = Hans Sigmund Friedrich
Indexbegriff Person: Tucher, Hans Sigmund Friedrich
Indexbegriff Person: Tucher, Irmgard, geb. Hößlin
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Einzelne Personen (geordnet nach dem Stammbaum)
Indexbegriff Person: Tucher, Hanns = Hans Sigmund Friedrich
Indexbegriff Person: Tucher, Hans Sigmund Friedrich
Indexbegriff Person: Tucher, Irmgard, geb. Hößlin
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Einzelne Personen (geordnet nach dem Stammbaum)
gesperrt bis: 31.12.2020
München
Simmelsdorf, Schloss
Trieb bei Lichtenfels
Familienangelegenheiten
Forstwirtschaft
Gutsverwaltung
Arminia (München)
Jubiläum, 75-jähriges
Getreidemähmaschine
Getreidetransportmaschine
Maschine, landwirtschaftliche
Anschaffung
Gerbstofffabrik
Geburtstagswünsche
Dienstboten
Namensform
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ
Hierarchie
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