Werner und Albert die Älteren und Werner und Konrad die Jüngeren, Brüder, Edle von Zimmern (Zimbern), übertragen um ihres Seelenheils willen an das Kloster Kirchberg das Eigentumsrecht über einen Zehnten in Hegena (Haegena) nahe beim Kloster und über einen Hof in Henstetten (Hunsteten), den ihr Dienstmann Werner von Isingen dem Kloster geschenkt hat.
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Werner und Albert die Älteren und Werner und Konrad die Jüngeren, Brüder, Edle von Zimmern (Zimbern), übertragen um ihres Seelenheils willen an das Kloster Kirchberg das Eigentumsrecht über einen Zehnten in Hegena (Haegena) nahe beim Kloster und über einen Hof in Henstetten (Hunsteten), den ihr Dienstmann Werner von Isingen dem Kloster geschenkt hat.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 462 U 489
B 462 Bü 66
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 462 Kirchberg, Dominikanerinnenkloster
Kirchberg, Dominikanerinnenkloster >> 1. Urkunden
1278 Juli 23 (anno MCCLXXVIII. X. Kalendas Augusti)
Urkunden
Ausstellungsort: Zimmern
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: mit 2 angehängten Siegeln
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: mit 2 angehängten Siegeln
Isingen, Werner von; Dienstmann, ca. 13. Jh.
Heiligenzimmern : Rosenfeld BL
Henstetten : Bittelbronn, Haigerloch BL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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