Verkauf der Hirschbacher Papiermühle des Georg Peter Engel an Johann Sixt Bierdümpfel von Röthenbach bei Lauf
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E 49/II Nr. 2102
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
23.09.1758 - 02.1759
Enthält:
1758 September 23: Kaufbrief, Nürnberg.
Nach Kanzelabkündigung und Gebot des Johann Sixtus Bierdümpfel, Papierer zu Röthenbach bei Lauf, verkauft die Frau des Papierers Georg Peter Engel in Vertretung ihres erkrankten Mannes die Papiermühle zu Hirschbach an Bierdümpfel um 1800 Gulden, 25 Gulden Leikauf und 25 Gulden für den Abzug.
In den Kauf hat Frau Maria Jacobina Ebner geb. Nützel eingewilligt.
Verkauft werden: Die Papiermühle, ein dieser gegenüber liegendes Wohnhaus samt daran stoßendem Gärtlein und Backofen, ein Flecklein beim Mühlrad mit dem Recht, darauf ein Häuslein zu errichten, sowie ein weiteres Flecklein. Der Herrschaft sind dafür jährlich zu leisten: 10 Gulden, 1 Henne, 2 Hühner, 6 Frontage, 60 Eier, 1 Riss - halb Kanzlei- halb Konzeptpapier.
Der Käufer übernimmt ein Kapital in Höhe von 1200 Gulden bei Frau Ebner. Er zahlt am selben Tag Leikauf und Abzug.
1759 Februar: Der Käufer zahlt 600 Gulden in Bar.
1758 September 23: Kaufbrief, Nürnberg.
Nach Kanzelabkündigung und Gebot des Johann Sixtus Bierdümpfel, Papierer zu Röthenbach bei Lauf, verkauft die Frau des Papierers Georg Peter Engel in Vertretung ihres erkrankten Mannes die Papiermühle zu Hirschbach an Bierdümpfel um 1800 Gulden, 25 Gulden Leikauf und 25 Gulden für den Abzug.
In den Kauf hat Frau Maria Jacobina Ebner geb. Nützel eingewilligt.
Verkauft werden: Die Papiermühle, ein dieser gegenüber liegendes Wohnhaus samt daran stoßendem Gärtlein und Backofen, ein Flecklein beim Mühlrad mit dem Recht, darauf ein Häuslein zu errichten, sowie ein weiteres Flecklein. Der Herrschaft sind dafür jährlich zu leisten: 10 Gulden, 1 Henne, 2 Hühner, 6 Frontage, 60 Eier, 1 Riss - halb Kanzlei- halb Konzeptpapier.
Der Käufer übernimmt ein Kapital in Höhe von 1200 Gulden bei Frau Ebner. Er zahlt am selben Tag Leikauf und Abzug.
1759 Februar: Der Käufer zahlt 600 Gulden in Bar.
Archivale
Indexbegriff Person: Bierdümpfel, Johann siehe auch Johann Sixt
Indexbegriff Person: Bierdümpfel, Johann Sixt
Indexbegriff Person: Ebner, Maria Jakobina geb Nützel
Indexbegriff Person: Engel, Georg Peter
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Güterbeschreibungen
Indexbegriff Person: Bierdümpfel, Johann Sixt
Indexbegriff Person: Ebner, Maria Jakobina geb Nützel
Indexbegriff Person: Engel, Georg Peter
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Güterbeschreibungen
Hirschbach, Papiermühle
Röthenbach (bei Lauf), Papiermühle
Kanzelabkündigung
Versteigerung
Gebot
Papierer, Hirschbach
Papierer, Röthenbach
Papiermühlenverkauf
Mühlenverkauf
Leihkauf
Abzug
Konsens
Wohnhaus
Garten
Mühlrad
Baurecht
Flecken
Henne
Hühner
Frontage
Eier
Riss (Papier)
Kanzleipapier
Konzeptpapier
Darlehen
Zahlung
Barzahlung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ