Johann Philipp [von Gebsattel], Bischof zu Bamberg, belehnt Friedrich Hildtrich von Varell, brandenburgischen Rat und Kanzler auf dem Gebirge, mit zwei Seldengütlein zu Rugendorf, das eine früher im Besitz von Peter Henffling und jetzt im Besitz von Peter Krollaur und das andere im Besitz von Michel Kretzschmann, einen Hof zu Schwarzach, früher im Besitz von Bauer Hans Schmidt, jetzt im Besitz von Hans Hain, zusammen mit zwei Seldengütern im Besitz von Hans Hain und Moritz Wolf, eine Wiese, die Kreuzweise genannt und in der Petzmannsberger Aue gelegen, einen Hof bei Rauental unter der Weinbrücke bei Kulmbach (Culmbach) gelegen, wo Dietz Thauer wohnt, das alles und jedes mit seinen Nutzungen, Zu- und Eingehörungen vom Bischof von Bamberg und vom Hochstift Bamberg zu Mannlehen rührt. Vorher hatten diese Lehengüter und -stücke Rudolf von Rugendorf und Georg Christof zu Burghaig (Burckhhaig) , Gebrüder zu Wallenfels, empfangen, dann aber an Friedrich Hildtrich von Varell verkauft, in einer Urkunde mit ihren Siegeln und Unterschriften auf ihre Gerechtigkeiten verzichtet und um die Belehnung des Käufers gebeten. Die Lehenschaften, Herrlichkeiten, Gerechtigkeiten und Gewohnheiten des Bischofs von Bamberg, seiner Nachfolger und des Hochstifts Bamberg und anderer Rechteinhaber bleiben davon unbeeinträchtigt.

Show full title
Landesarchiv Baden-Württemberg
Data provider's object view