Ulrich der Furtaer gelobt mit Willen des Herrn Albrecht von Hals(1), allen Leuten, die dem Bischof von Passau und dem Kloster Niedernburg angehören und die Straße(2) nach Prachaditz(3) bauen, Sühne und Frieden in seiner Auseinandersetzung mit Purchart von Winterberch(4). Zeugen: Dompropst Gotfrit, Dechant Wolfker, Meister Engelschalch, alle drei vom Chor zu St.Stephan in Passau. Heinrich von Radek(5), Meinhalm von Wazeinstorf(6), Propst jenseits der Innbrücke(7), Heinrich der Wiltpoltstadler, Bürger zu Passau, Ulrich der Schreiber. S: Ulrich der Furtaer
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Ulrich der Furtaer gelobt mit Willen des Herrn Albrecht von Hals(1), allen Leuten, die dem Bischof von Passau und dem Kloster Niedernburg angehören und die Straße(2) nach Prachaditz(3) bauen, Sühne und Frieden in seiner Auseinandersetzung mit Purchart von Winterberch(4). Zeugen: Dompropst Gotfrit, Dechant Wolfker, Meister Engelschalch, alle drei vom Chor zu St.Stephan in Passau. Heinrich von Radek(5), Meinhalm von Wazeinstorf(6), Propst jenseits der Innbrücke(7), Heinrich der Wiltpoltstadler, Bürger zu Passau, Ulrich der Schreiber. S: Ulrich der Furtaer
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden, BayHStA, Kloster Passau-Niedernburg Urkunden 45
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden >> 1251-1400
1292 Dezember 20
Fußnoten:
1) Hals (krfr.St. Passau)
2) böhmische Straße Passau - Prachatitz (der sog. Goldene Steig
3) Prachatitz (tschech. Prachatice, CZ)
4) Winterberg (Gde. Haibach, Lkr. Straubing-Bogen) ?
5) Radeck (Gde. Kastl, Lkr. Altötting)
6) Wotzmannsdorf (Gde Hutthurm, Lkr. Passau)
7) Innstadt (krfr.St. Passau)
1) Hals (krfr.St. Passau)
2) böhmische Straße Passau - Prachatitz (der sog. Goldene Steig
3) Prachatitz (tschech. Prachatice, CZ)
4) Winterberg (Gde. Haibach, Lkr. Straubing-Bogen) ?
5) Radeck (Gde. Kastl, Lkr. Altötting)
6) Wotzmannsdorf (Gde Hutthurm, Lkr. Passau)
7) Innstadt (krfr.St. Passau)
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: anhängendes Siegel, beschädigt.
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Literatur: Regest: RB 4, S.524.
Originaldatierung: an sant Thome des zwelve boten abent.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1292
Monat: 12
Tag: 20
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Literatur: Regest: RB 4, S.524.
Originaldatierung: an sant Thome des zwelve boten abent.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1292
Monat: 12
Tag: 20
Furt: Ulrich von
Hals: Albrecht von
Winterberch: Purchart von
Radekk: Heinrich von
Watzmanstorf: Meinhalm von \ Propst jenseits der Innbrücke
Wiltpoltstadler: Heinrich der
Gottfried: Dompropst
Wolfker: Dekan
Hals (krfr.St. Passau)
Prachatitz (tschech. Prachatice, Bez. Prachatitz/Prachatice, CZ)
Winterberg (Gde. Haibach, Lkr. Straubing-Bogen)
Radeck (Gde. Kastl, Lkr. Altötting)
Wotzmannsdorf (Gde. Hutthurm, Lkr. Passau)
Passau (krfr.St.): Innstadt
Böhmen (CZ): "Böhmische Straße" Passau - Prachatitz ("Goldener Steig")
Passau (krfr.St.), Domkapitel: Domdekane \ Wolfker
Passau (krfr.St.), Domkapitel: Dompröpste \ Gottfried
Passau (krfr.St.): Propstei vor der Innbrücke
Urfehde
Goldener Steig
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:29 MESZ