Beschuldigter: Völmle, Otto Erich, * 08.02.1910, Heimsheim, + 17.01.1983, Heimsheim, Reg.Nr. 1/83 Standesamt Heimsheim, nach dem Kriege Oberamtsrat Dienstgrad: SS-Hauptsurmführer im Reichssicherheitshauptamt, seit 1938 Angehöriger des Sicherheitsdienstes-Hauptamtes, März 1943 Leiter der Abteilung V beim Befehlshaber der Sicherheitspolizei in Kiew, Kriminalrat, 1945 Leiter der Dienststelle der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes in Wladimir-Wolynsk Tatbestand: Beihilfe zum Mord begangen in der NS-Zeit als Angehöriger des Sicherheitsdienstes, vor allem als Sicherheitsdienstleiter bei der Liquidierung des "Handwerker Ghettos" von Wladimir-Wolynsk, Ermordung von 8.000-12.000 Juden Tatort: Wladimir-Wolynsk Tatzeit: 1941-1943 Az.: StA Stuttgart 7 Js 636/82, Einstellungsverfügung vom 27. Februar 1983 gemäß § 170 Absatz 2 StPO, ZSt LB II 204 AR 250/82 Bemerkung: Strafanzeige
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Beschuldigter: Völmle, Otto Erich, * 08.02.1910, Heimsheim, + 17.01.1983, Heimsheim, Reg.Nr. 1/83 Standesamt Heimsheim, nach dem Kriege Oberamtsrat Dienstgrad: SS-Hauptsurmführer im Reichssicherheitshauptamt, seit 1938 Angehöriger des Sicherheitsdienstes-Hauptamtes, März 1943 Leiter der Abteilung V beim Befehlshaber der Sicherheitspolizei in Kiew, Kriminalrat, 1945 Leiter der Dienststelle der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes in Wladimir-Wolynsk Tatbestand: Beihilfe zum Mord begangen in der NS-Zeit als Angehöriger des Sicherheitsdienstes, vor allem als Sicherheitsdienstleiter bei der Liquidierung des "Handwerker Ghettos" von Wladimir-Wolynsk, Ermordung von 8.000-12.000 Juden Tatort: Wladimir-Wolynsk Tatzeit: 1941-1943 Az.: StA Stuttgart 7 Js 636/82, Einstellungsverfügung vom 27. Februar 1983 gemäß § 170 Absatz 2 StPO, ZSt LB II 204 AR 250/82 Bemerkung: Strafanzeige
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 48/2 I Bü 1132
PA 592
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 48/2 I Landeskriminalamt Baden-Württemberg: Ermittlungsverfahren gegen NS-Gewaltverbrecher (ca. 1940-1945)
Landeskriminalamt Baden-Württemberg: Ermittlungsverfahren gegen NS-Gewaltverbrecher (ca. 1940-1945) >> 19. MASSENERSCHIESSUNGEN VON JUDEN >> 19.2 Erschießung von Juden in Ghettos
1962-1984
Landeskriminalamt Baden-Württemberg, Ermittlungsverfahren NS-Gewaltverbrechen
1 Bü
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:27 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Ober- und Mittelbehörden seit um 1945 (Tektonik)
- Geschäftsbereich Innenministerium (Tektonik)
- Landeskriminalamt Baden-Württemberg: Ermittlungsverfahren gegen NS-Gewaltverbrecher (ca. 1940-1945) (Bestand)
- 19. MASSENERSCHIESSUNGEN VON JUDEN (Gliederung)
- 19.2 Erschießung von Juden in Ghettos (Gliederung)