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Angelegenheiten der Stadtmühlen in Siegen
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Inventare der Groben Mühle und der Beutelmühle (1766, 1772); Aufnahme von Inventarien über die Mühlen in der Stadt Siegen (1772); Inventar der zwei herrschaftlichen Mahlmühlen, einer Schneidmühle unterhalb der Stadt und einer städtischen Mühle (1772); Verpachtung der herrschaftlichen Mühle zu Siegen nebst Zubehör (Weiher, Schneidmühle) an den Ausschusslieutenant Hans Henrich Hees zu Langenholdinghausen (1775); Verpachtung der herrschaftlichen Mühle zu Siegen an die Gebrüder Johannes Giebeler zu Langenholdinghausen und Hermann Giebeler zu Seelbach (1772); Verbot für die Hammergewerkschaft der Hammerhütte zur Erhöhung der Schwelle des Wehrs am Weisfluss (1782); Abschrift einer Instruktion für den neuen Waagemeister Johann Daniel Thomas (1767); Einholung von Informationen über den Betrieb der Wirtschaft auf den verpachteten Mühlen zu Siegen (1776-1777); Gesuch des Hermann Achenbach zu Siegen um Ankauf zweier Schleifsteine bei der herrschaftlichen Mühle für dessen Reckhämmer (1778); Bericht an die Rentkammer zu Dillenburg über das jährlich erforderliche Korn für die Brandweinbrennerei des Bernhard Schütz in Siegen (1781); Verpachtung der herrschaftlichen Mahlmühle an den Brandweinbrenner Bernhard Schütz, mit Pachtvertrag und Inventar (1781); Bericht an die Rentkammer zu Dillenburg über die vom Stadtmühlenpächter Hees an der Schneidmühle vorgenommenen Veränderungen (1781); Gesuch des Stadtmühlenpächters Hees um eine Vergütung für die Anlegung einer Hege bei der Schneidemühle (1781); Absteinung des Platzes bzw. der Wanderung um die herrschaftliche Stadtmühle zu Siegen, mit Handzeichnung (1784); Einholung von Informationen über die Erbauung der Schneidmühle bei der herrschaftlichen Mahlmühle (1784); Ankauf eines neuen Stubenofens für die Schneidmühle (1785); Anfertigung einer neuen Schwelle auf dem herrschaftlichen Mühlenwehr (1785); Bericht an das Unterdirektorium über die vom Maurermeister Schlegel zu Siegen am Siegberg neben dem Mühlenweiher gemachte Kalckkaute und deren Schädlichkeit (1785); Gesuche des Stadtmühlenpächters Bernhard Schütz um Verlängerung der Pachtzeit (1786, 1799, 1805); Gesuch des Bernhard Gläser zu Siegen um Entnahme von Wasser aus dem Mühlenweiher für den Betrieb einer Spülmaschine (1788); Anfuhr von Bauholz für die Schneidmühle zu Siegen (1788); Bericht an die Rentkammer zu Dillenburg über das steinerne Gekräfte bei der Abzugsschütze am Aufschlaggraben zur Stadtmühle (1788); Suppliken des Mühlenpächters Schütz zu Siegen wegen des neuen Wagens in der dortigen Schneidmühle und wegen der Beifuhr und Bezahlung des zum laufenden Geschirr verlangten Holzes (1789); Anschaffung neuer Fruchtmaße bei den herrschaftlichen Stadtmühlen zu Siegen (1790); Gesuch des Stadtmühlenpächters Bernhard Schütz senior zu Siegen und des Müllers Johann Jost Jung zu Niederschelden um Verlängerung der Pachtzeit (1792); Erklärung sämtlicher Heimberger des katholischen Landesteils des Fürstentums Siegen wegen der freien Beifuhr des Holzes zum laufenden Geschirr der Siegener Stadtmahlmühlen (1792); Festsetzung der bei der Verpachtung der Siegener Stadtmühlen geltenden Bedingungen (1792); Vorschläge des Bauinspektors Skell zu Abänderungen bei den Siegener Stadtmahlmühlen (1793); Supplik des Stadtmagistrats zu Siegen wegen der Pachtung der herrschaftlichen Mahl- und Schneidmühle (1793); Forderungen des Johannes Felix zu Siegen vom dortigen Schöffenstuhl (1797); Gesuch des Hermann Heimbach zu Heisberg um Pachtung der beiden herrschaftlichen Mahlmühlen nebst der Schneidmühle zu Siegen (1799); Untersuchung der Siegener Stadtmühlen (1800); Mitbürgschaft des Henrich Adolph Schütz zu Siegen für die dortige Stadtmühlenpacht (1800); Gesuch des Stadtmühlenpächters Schütz wegen Vergütung angerichteter Schäden durch verbotenen Kornbeutelns (1802); Wiederherstellung des herrschaftlichen Stadtmühlenwehr zu Siegen (1803); Berichte über den Betriebsstillstand der Stadt- und Walkmühlen zu Siegen (1804). Korrespondenten u.a.: Dapping (Dillenburg), Justizrat Schenck (Siegen), Mühlenmeister Johann Henrich Jung (Siegen), Landrentmeister Siebel (Siegen), Stadtmühlenpächter Johannes Hees, J. L. Winter (Siegen), Justizrat M. Dresler (Siegen), Brandweinbrenner und Mühlenpächter Bernhard Schütz (Siegen), Landkeller J. H. Krämer (Siegen), Justizrat Wolfgang Friedrich von Schenck (Dillenburg), Heusler (Dillenburg).
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Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.