Der münsterische Vogt Wal Bare im Wostenlande und seine Frau Margarethe (Grete) lagen im Streit mit dem Kloster Blankenburg "umb eyn dell landes belegen in den Wostenlande" (vgl. Urk. 1418 Februar 4, Oktober 21, 1434 Februar 27). Da Wal Bare noch Ansprüche zu haben glaubte, so vereinbarten "de edel und walgebaren Antonius grave tho Aldenborch [Anton I., Graf von Oldenburg] und Berend van Oer droste tho Delmenhorst" als Wal Bares Amtmann einen Verhörstag (verhorsz dagh) "an den Ossenberch", wozu die oldenburgischen Räte "by den van der Blankenburg" und der Drost mit Wal Bare erschienen. Die Urkunden wurden vorgelegt, die Jungfern von Blankenburg zahlten zehn Bremer Mark, und Wal Bare verzichtete für sich und seine Erben auf alle Ansprüche auf das Gut. 1531 Juli 24 (Datum et actum anno domini dusent wyffhunderth und eynundertych am avende Jacobi apostoli des groten)

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Niedersächsisches Landesarchiv
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