Perichtolt der Hollant gibt mit seiner Hausfrau Peters [?] für die ihm erwiesenen Wohltaten dem Kloster Winberig das Erbe auf den 2 Lehen zu Diezzenpach(1), den großen Zehnt auf diesen Lehen, den großen Zehnt aus des Diezzenpechen Gut, 4 Tagwerk Wiesen dacz Loch und Acker an dem Stertzenperig, die er vom Kloster gekauft hat, mit dem Vorbehalt lebenslänglicher Nutzniessung wieder zurück. Der Acker an dem Staertzenperig soll dann zum Gut in Staertzenperig(2) gehören. Das Kloster gibt wegen der treuen Dienste des P.H. dessen Tochter Elspet der Pauzzingerinn mit ihren Kindern Elspet und Jordan die 2 Güter zu Diezzenpach (ohne den großen Zehnt und die 4 Tagwerk Wiesen) für ihre 3 Leiber zu Freisassenrecht. S: Der Schwager des Ausstellers Wolfher von Harthaim(3), Chunrad von dem Pu{e}rglein, Diettreych von Vorst.
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Perichtolt der Hollant gibt mit seiner Hausfrau Peters [?] für die ihm erwiesenen Wohltaten dem Kloster Winberig das Erbe auf den 2 Lehen zu Diezzenpach(1), den großen Zehnt auf diesen Lehen, den großen Zehnt aus des Diezzenpechen Gut, 4 Tagwerk Wiesen dacz Loch und Acker an dem Stertzenperig, die er vom Kloster gekauft hat, mit dem Vorbehalt lebenslänglicher Nutzniessung wieder zurück. Der Acker an dem Staertzenperig soll dann zum Gut in Staertzenperig(2) gehören. Das Kloster gibt wegen der treuen Dienste des P.H. dessen Tochter Elspet der Pauzzingerinn mit ihren Kindern Elspet und Jordan die 2 Güter zu Diezzenpach (ohne den großen Zehnt und die 4 Tagwerk Wiesen) für ihre 3 Leiber zu Freisassenrecht. S: Der Schwager des Ausstellers Wolfher von Harthaim(3), Chunrad von dem Pu{e}rglein, Diettreych von Vorst.
Kloster Windberg Urkunden, BayHStA, Kloster Windberg Urkunden 72
B 29
Kloster Windberg Urkunden
Kloster Windberg Urkunden >> 1251-1400
1334 August 24
Fußnoten:
1) Diesenbach (LK Regensburg)
2)
3) Hartham (Gde. Ehring, LK Regensburg)
2)
1) Diesenbach (LK Regensburg)
2)
3) Hartham (Gde. Ehring, LK Regensburg)
2)
Pergament
Urkunden
ger
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Literatur: Regest: Reg. Boic. VII, 87
Vermerke: RV: Diessenpach, Stärtzenperg (15. Jh.), Diessenpach, Stärtzenberg (16. Jh.)
Originaldatierung: In die sancti Bartholomei apostoli
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: Siegel I und III fehlen
Jahr: 1334
Monat: 8
Tag: 24
Äußere Beschreibung: ,
Sprache: dt.
Literatur: Regest: Reg. Boic. VII, 87
Vermerke: RV: Diessenpach, Stärtzenperg (15. Jh.), Diessenpach, Stärtzenberg (16. Jh.)
Originaldatierung: In die sancti Bartholomei apostoli
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: Siegel I und III fehlen
Jahr: 1334
Monat: 8
Tag: 24
Äußere Beschreibung: ,
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:43 MESZ