Akten betr. die Vormundschaft über den minderjährigen Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg, die deshalb zwischen seinem Großoheim, Herzog Friedrich von Württemberg-Neuenstadt, seinem Oheim, Herzog Friedrich Carl von Württemberg-Winnental, und seiner Mutter, der Herzoginwitwe Magdalena Sibylla, geführten Verhandlungen, die durch den Reichshofrat in Wien dem Herzog Friedrich Carl geschehene Übertragung der Vormundschaft, die Führung der Letzteren durch diesen Herzog, die Annahme der Herzoginwitwe zur Mit-Obervormünderin, sowie sonstige mit dieser Vormundschaft in Verbindung stehende fürstliche und Landesangelegenheiten. Fasz. VI
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Akten betr. die Vormundschaft über den minderjährigen Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg, die deshalb zwischen seinem Großoheim, Herzog Friedrich von Württemberg-Neuenstadt, seinem Oheim, Herzog Friedrich Carl von Württemberg-Winnental, und seiner Mutter, der Herzoginwitwe Magdalena Sibylla, geführten Verhandlungen, die durch den Reichshofrat in Wien dem Herzog Friedrich Carl geschehene Übertragung der Vormundschaft, die Führung der Letzteren durch diesen Herzog, die Annahme der Herzoginwitwe zur Mit-Obervormünderin, sowie sonstige mit dieser Vormundschaft in Verbindung stehende fürstliche und Landesangelegenheiten. Fasz. VI
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, G 184 Bü 7
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, G 184 Herzog Eberhard Ludwig (1676-1733)
Herzog Eberhard Ludwig (1676-1733) >> Vormundschaft
1682-1696
Enthält:
- "Akten des gewesenen Herrn Administrators Herzog Friedrich Carls hochfürstl. Durchl. betr. und zwar in specie: 1) dessen gesuchte Extension des fürstl. Apanagii auf dero fürstl. Widdums-Verschreibung; 2) seine nach deren in anno 1692 bei Ötisheim mit den Franzosen gehabten unglücklichen Rencontre erfolgte Gefangenschaft; 3) die darauf von der Röm. Kaiserl. Majestät Ihro hochfürstl. Durchlaucht dem Landprinzen ertheilte veniam aetatis; 4) des Herrn Administrators hierüber nach der Wiederkunft gemachte verschiedene postulata und deren Abhandlung; 5) Receß und Tradition über das Schloß, Güter und andere Intraden zu Winnenthal. De annis 1682-1696." Nro. 1-176, wovon 12, 110 1/2, 114 1/2 fehlen; Nro. 162 ist ein Rezess zwischen den Herzogen Eberhard Ludwig und Friedrich Carl wegen verschiedener aus der Administration hinterstelliger Punkte d. d. 28. Septbr. 1694; Nro. 175 dsgl. wegen des Winnentaler Schlossbauwesens d. d. 20. Okt. 1696. Mit einem Aktendirektorium
- Wegen der Volljährigkeitserklärung des Herzogs Eberhard Ludwig s. ferner den speziell hiervon handelnden Faszikel von 1693 (Bü 12 und 13)
- "Akten des gewesenen Herrn Administrators Herzog Friedrich Carls hochfürstl. Durchl. betr. und zwar in specie: 1) dessen gesuchte Extension des fürstl. Apanagii auf dero fürstl. Widdums-Verschreibung; 2) seine nach deren in anno 1692 bei Ötisheim mit den Franzosen gehabten unglücklichen Rencontre erfolgte Gefangenschaft; 3) die darauf von der Röm. Kaiserl. Majestät Ihro hochfürstl. Durchlaucht dem Landprinzen ertheilte veniam aetatis; 4) des Herrn Administrators hierüber nach der Wiederkunft gemachte verschiedene postulata und deren Abhandlung; 5) Receß und Tradition über das Schloß, Güter und andere Intraden zu Winnenthal. De annis 1682-1696." Nro. 1-176, wovon 12, 110 1/2, 114 1/2 fehlen; Nro. 162 ist ein Rezess zwischen den Herzogen Eberhard Ludwig und Friedrich Carl wegen verschiedener aus der Administration hinterstelliger Punkte d. d. 28. Septbr. 1694; Nro. 175 dsgl. wegen des Winnentaler Schlossbauwesens d. d. 20. Okt. 1696. Mit einem Aktendirektorium
- Wegen der Volljährigkeitserklärung des Herzogs Eberhard Ludwig s. ferner den speziell hiervon handelnden Faszikel von 1693 (Bü 12 und 13)
Archivale
Württemberg, Friedrich Karl; Herzogadministrator, 1652-1698
Württemberg, Magdalena Sibylla; Herzogin, geb. Landgräfin von Hessen, 1652-1712
Ötisheim PF
Wien [A]; Reichshofrat
Winnental = Winnenden WN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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Hierarchie Detailansicht
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- Bestände über einzelne Personen (Tektonik)
- Herzog Karl Rudolf von Württemberg-Neuenstadt bis Prinzessin Friederike von Württemberg-Öls (Tektonik)
- Herzog Eberhard Ludwig (1676-1733) (Bestand)
- Vormundschaft (Gliederung)