Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Der Bürgermeister und die ganze Gemeinde des Marktfleckens
Rasdorf (Rastorf), gelegen im zum Kloster Fulda gehörenden Amt
Haselstein, bekunden für...
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1601-1610
1604 November 27
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben den 27ten Novembris im jar nach Christi unsers Erlößers undt Seligmachers geburth ein tausent sechßhundert unden vierth
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Bürgermeister und die ganze Gemeinde des Marktfleckens Rasdorf (Rastorf), gelegen im zum Kloster Fulda gehörenden Amt Haselstein, bekunden für sich und alle ihre Erben, dass Balthasar [von Dernbach], Abt von Fulda, der ehrbaren Frau Walburg, der Witwe des Melchior Seelig, und allen dessen Erben etliche Ablösungen und Begnadigungen hinsichtlich ihres in Rasdorf (Rastorff) gelegenen Hauses, ihres Hofes und ihrer Güter gewährt hat. Über diesen Umstand haben Walburg und ihre Angehörigen ein entsprechendes Schreiben erhalten. Im Gegenzug ist auch der Gemeinde Rasdorf ein Rechnungsbrief zugestellt worden. Walburg muss demnach für die Ablösungen ihres Hauses und ihrer Güter 50 Reichsgulden Zins an die Gemeinde bezahlen, die diese auch erhalten hat, was wiederum durch das Kloster quittiert wird. Das Kloster Fulda verspricht Walburg und ihren Erben gegenüber, die zugestandenen Befreiungen, wozu besonders nachbarschaftliche Dienste und Beschwernisse zählen, nicht einzuschränken. Siegelankündigung. Ankündigung der Unterfertigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Urkunde wegen Wasserschäden z. T. schlecht lesbar.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.