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Neckarsteinach: Urkunde der Landschaden v. Steinach über die Bewilligung eines Ungelds von Brot und Wein für den Bau der Stadtbefestigung zu Stein...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Starkenburg >> 13 Orte, Buchstabe N >> 13.3 Neckarsteinach
1381 Februar 22
Familie Menzel-Groh, Neckarsteinach
Pergament. Von ursprünglich vier anhängenden Wachssiegeln nur das erste und vierte erhalten, beide zeigen das Harfenwappen mit Helm mit Decken und Helmzier. Umschriften nur teilweise erkennbar (S BLYKE......, S VL ....DC LANDSAD ?)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: A.D. 1381 am Tag Kathedra Petri
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Neckarsteinach: Urkunde der Landschaden v. Steinach über die Bewilligung eines Ungelds von Brot und Wein für den Bau der Stadtbefestigung zu Steinach: Kund sei allen Leuten, die diesen Brief immer (jemals) ansehen, lesen oder lesen hören, dass wir die Landschaden einmütig beraten haben und miteinander übereingekommen sind, dass wir einen Bau zu Steinach machen und ein Ungelt auf Brot und Wein festsetzen und einführen (machen), so dass dieses Ungelt dortselbst immer und ewiglich zu dem Bau (zweifellos der Stadtbefestigung) gehören und fallen soll. Und die Bürger dortselbst sollen alle Jahre oder so (oft) wir wollen Rechnung tun. Damit diese vorgeschriebenen Bestimmungen (Stücke) dauerhaft und sicher (stetig und fest) sind, haben ich Blicker Landschad des Älteren, ich Blicker Landschad der Jüngere, Ritter, ich Kunz Landschad, beider Vetter und ich Ulrich Landschaft, ebenfalls ihrer beider Vetter, jeder für sich sein eigenes Siegel für sich und seine Erben und Nachkommen an diese Urkunde (Brief) gehängt, die gegeben wurde als man auf Lateinisch anno domini 1381 zählte, am Tag Kathedra Petri (Petri Stuhlfeier)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.