Cuntz Koch, wohnhaft zu Wasserlos, und seine Gattin Katherin verkaufen an Volmar Wielandt und seine Gattin Kuntzel vorbehaltlich des Rückkaufs für 10 Gulden einen Zins von 1/2 Gulden auf ihren folgenden Gütern: 1 1/2 Viertel Wingert "stost vff den Gauffer" zwischen Michel Fackel und Bickebachen, zins- und zehntfrei; 1/2 Morgen Baumgarten am Selgensteter wege" zwischen Endres Jost und Endres Henne, eigen; 1/4 Acker "vff dem Gauffer" zwischen Michel Fackel und Bickenbachen, eigen. Zu liefern nach Selgenstadt. Schultheiss und Schöffen des Gerichts zu Wasserlos bestätigen die Verpfändung.
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Cuntz Koch, wohnhaft zu Wasserlos, und seine Gattin Katherin verkaufen an Volmar Wielandt und seine Gattin Kuntzel vorbehaltlich des Rückkaufs für 10 Gulden einen Zins von 1/2 Gulden auf ihren folgenden Gütern: 1 1/2 Viertel Wingert "stost vff den Gauffer" zwischen Michel Fackel und Bickebachen, zins- und zehntfrei; 1/2 Morgen Baumgarten am Selgensteter wege" zwischen Endres Jost und Endres Henne, eigen; 1/4 Acker "vff dem Gauffer" zwischen Michel Fackel und Bickenbachen, eigen. Zu liefern nach Selgenstadt. Schultheiss und Schöffen des Gerichts zu Wasserlos bestätigen die Verpfändung.
SSAA, StiftsA U 3065
StiftsA U Stiftsarchiv Urkunden
Stiftsarchiv Urkunden
1517 September 1
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
27.03.2025, 11:33 MEZ