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Belege/Quittungen über Ausbesserungsarbeiten an der Mainbrücke zu Aschaffenburg aus den Jahren 1776-1777, einmal ohne Jahreszahl (27. Juni) und einmal aus dem Jahr 1809 (?). Auch zwei Belege über Bezahlung eines Arztes
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Belege/Quittungen über Ausbesserungsarbeiten an der Mainbrücke zu Aschaffenburg aus den Jahren 1776-1777, einmal ohne Jahreszahl (27. Juni) und einmal aus dem Jahr 1809 (?). Auch zwei Belege über Bezahlung eines Arztes
Stadtarchiv Mainzer Zeit >> Verkehrswesen >> Brücken
1776 - 1809
Enthält: - Franz Huber, Zimmermannmeister, stellt am 6. Februar 1776 zu Aschaffenburg eine Rechnung wegen Arbeiten an der Brücke aus
- Johann Jacob Glab und Nicolaus Waltzbacher bekunden am 7. April 1776 Bezahlung für die Lieferung von Bauholz zur Brücke.
- Franz Huber, Zimmermannmeister, quittiert den Eingang von Zahlungen in drei separaten Einträgen vom 1. Mai 1777, 15. Juni 1777 und 3. Juli 1777 wegen Brückenreparaturen
- Johann Adam Vill, Maurermeister, quittiert am 12. Mai und am 1. Juni 1777 Bezahlung wegen Brückenarbeiten
- Th. Wagner, Stadtvogt, quittiert am 16. Mai 1777 zu Obernburg, dass der Chirurg (= Arzt) Merckel bezahlt wurde wegen der Behandlung des Sohnes desThomas Schittig von Obernburg. Weiter über 13 Gulden und 30 Kreuzer beim Baumeister Fill zu Aschaffenburg (vermutlich deshalb hier unter die Brückenrechnungen geraten?) (siehe auch das folgenden)
- Christina Merckel von Obernburg quittiert am 5. Juni 1777, das sie vom Amtsschreiber von Aschaffenburg 13 Gulden und 30 Kreuzer erhalten hat, die er ihr geschuldet hatte.
- Franz Michael Balling, Hofschneider, quittiert am 14. Mai und am 8. Juli 1777, dass er wegen seiner Forderungen von der Reparatur der Brücke bezahlt wurde
- Christoph Wilhelm, Johannes Albert und Jakob (Jackob) Glab quittieren am 9. Juli 1777 Bezahlung von Holzlieferungen an die Brücke durch den Bachauer Amtsschreiber
- Der Brückenpförtner M. A. Schlinck quittiert am 27. Juni (ohne Jahr) durch den Stadtdiener eine schriftliche Anweisung des Stadtmagistrats auf Brücken- und Pflastergeld erhalten zu haben
- Quittung über zwei Malter Pacht von Korn durch einen Amtmann (1809 oder 1819?)
Stadt Aschaffenburg
10 Blätter
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.