Vor dem fürstlichen Richter und Gografen Andreas Cassius zu Ankum und Alfhausen bekennen Grete und Lücke urrf Heide aus der Bauerschaft Heeke, Kirchspiel Alfhausen, zu den 130 Talern, für die ihre Eltern einen Acker Land auf dem Heeker Esche im Jahre 1631 Lubbert und Anna Heckerbrügge verpfändet hatten, von Gert und Alheid Heckerbrügge noch 120 Taler erhalten zu haben, und das diesen für die Gesamtsumme des Darlehns von 250 Talern der Acker gegen Zahlung eines jährlichen Zinses auf 20 Jahre verpfändet worden sei. Würde nach 20 Jahren der Acker nicht eingelöst, so sollte er mit Zustimmung der landesfürstlichen Obrigkeit als Lehnsherrn erblich verkauft werden, die Erben uffr Heide sollen auch nach wie vor zu den Lehnspflichten hinsichtlich des Ackers verpflichtet sein. Eltern der obenerwähnten Grete und Lückens uffr Heide, die am 6. Oktober 1631 laut Urkunde des Richters Friedrich Mönnich den Acker verpfändet hatten: Johann und Geseke upr Heide, Kinder und Erben Grete und Lückens: Grete, Lücke und Johann. Kurator der Eheleute Gert und Alheid Heckerbrügge: Henrich Schmidt aus Fellen (Valentin?) kamps Leibzucht zu Thiene (Tyene) Grenzen des Ackers auf dem Hecker Esche: zwischen Gert auf dem Twiestel und Hermann Ratermans Ländereien gelegen, mit dem einen Ende an die Broeckstraße und mit den Andern an Buckers Ahrenwende hinter dem Dreesche grenzend. zeugen: Hermann Hömmer, Schattellier? und Johann Baßman vom Berge. Oeiginal auf Pergament Hochdeutsch Siegel des Richters

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Niedersächsisches Landesarchiv
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