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Papst Urban VI. bestätigt in einem Schreiben an König Wenzel die
nach der durch Tod Konrads [von Hanau], Abt von Fulda, eingetretenen
Vakanz auf d...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1381-1390
1383 November 27
Ausfertigung, Pergament, Bleibulle an Hanfschnur
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Napoli V Kalendas Decembris pontificatus nostri anno sexto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Papst Urban VI. bestätigt in einem Schreiben an König Wenzel die nach der durch Tod Konrads [von Hanau], Abt von Fulda, eingetretenen Vakanz auf den fuldischen Mönch Friedrich [von Romrod] gefallene Wahl zum Abt von Fulda. Abt Konrad ist außerhalb der Kurie gestorben. Der Papst hatte sich die Wiederbesetzung des Klosters vorbehalten. Dennoch war der Mönch und Priester Friedrich gewählt worden. Nachdem Friedrich von seiner rechtswidrigen Wahl erfahren hatte, wandte er sich an das Konsistorium. Zur Vermeidung einer langen Vakanz und eingedenk der Bildung, der religiösen Gesinnung und seiner Umsicht in weltlichen Dingen billigt der Papst die Wahl Friedrichs. Ausstellungsort: Neapel. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Bulle: Apostelstempel, Namensstempel)
Rechts auf der Plica: (P. de Ingelnheim).
Der (Registrata)-Vermerk und der Prokuratorenvermerk fehlen auf der Rückseite.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.