Graf Johann von Nassau belehnt Johann von Hohenfels mit den Gütern, die der verstorbene Heinrich von Keseberg vom Grafen zum Lehen hatte und in denen Johann mit Heinrich als Ganerbe saß. Es handelt sich um das Kirchlehen zu Geismar (bei Frankenberg), das Kirchlehen zu Ostheim (bei Hofgeismark), das Kirchlehen zu Simmershausen bei Kassel, den ganzen Zehnten zu + Gernhausen (b. Frankenberg), drei Teile des Zehnten zu Haubern, den ganzen Zehnten zu Hommershausen, den ganzen Zehnten zu + Eldinghausen (bei Frankenau), den ganzen Zehnten zu + Beldersberg (bei Bringhausen), den ganzen Zehnten zu + Bennighausen (Amt Battenberg), den halben Zehnten zu Sachsenberg, den ganzen Zehnten zu + Atzelhain (bei Frankenberg) sowie die beiden Zehnten zu Ockershausen bei Marburg und zu Freiengossfelden (= + Bringsfelden b. Sterzhausen), die Graf Johann von dem verstorbenen Herrn Johann von Greifenstein gekauft hat.
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Graf Johann von Nassau belehnt Johann von Hohenfels mit den Gütern, die der verstorbene Heinrich von Keseberg vom Grafen zum Lehen hatte und in denen Johann mit Heinrich als Ganerbe saß. Es handelt sich um das Kirchlehen zu Geismar (bei Frankenberg), das Kirchlehen zu Ostheim (bei Hofgeismark), das Kirchlehen zu Simmershausen bei Kassel, den ganzen Zehnten zu + Gernhausen (b. Frankenberg), drei Teile des Zehnten zu Haubern, den ganzen Zehnten zu Hommershausen, den ganzen Zehnten zu + Eldinghausen (bei Frankenau), den ganzen Zehnten zu + Beldersberg (bei Bringhausen), den ganzen Zehnten zu + Bennighausen (Amt Battenberg), den halben Zehnten zu Sachsenberg, den ganzen Zehnten zu + Atzelhain (bei Frankenberg) sowie die beiden Zehnten zu Ockershausen bei Marburg und zu Freiengossfelden (= + Bringsfelden b. Sterzhausen), die Graf Johann von dem verstorbenen Herrn Johann von Greifenstein gekauft hat.
170 I, U 930
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 15. Jahrhundert >> 1400-1425 >> 1409
1409-07-30
Ausfertigung. Mit anhängenden Siegeln
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. 1409 feria tertia ante diem beati Petri ad vincula
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel des Ausstellers.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel des Ausstellers.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ