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Badenburg: Montags nach dem heiligen Christag bekennt Gerhard v. Buseck gen. Rußer, als Dietrich v. Weitershausen, gen. Badenburg von Landgraf Lud...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen >> 2 Orte, Buchstabe B >> 2.3 Badenburg
1456 Dezember 27 oder 1457 Dezember 26
Hessen
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Badenburg: Montags nach dem heiligen Christag bekennt Gerhard v. Buseck gen. Rußer, als Dietrich v. Weitershausen, gen. Badenburg von Landgraf Ludwigen zu Hessen belehnet gewesen mit der Badenburg und anderen Lehen, die seine Eltern selige zu Lehen gehabt haben, das gedachter Dietrich ihm dieselbige Lehen zur Hälfte in Kraft eines Vertrags aufgelassen, und das er auf desselbigen fleißigen Bitt, von hochgedachtem Landgrafen Ludwig mit der Hälfte obbenannter Lehen vor sich und seine Söhne, und da dieselbigen nit wehren, alsdann von seine Döchtern belehnet worden seyn, dasselbige zu rechtem Mann- und Burglehen zu haben. In maißen die von Badenburg und ihre Eltern selige von der Herrschaft zu Hessen dieselbigen zu Lehen gehabt haben. Und meldet sonst solcher Revers das die andere Hälfte, welche Dietrich v. Weitershausen an obberührten Lehengütern behalten auch von Hessen zu Lehen gehen, das auch die Öffnung den Fürsten zu Hessen ihrem Amtleuten und den ihren daran gestattet werden und verbleiben soll. In allermaißen dasselbig auch in folgenden Revers de dato 1458 wiederholet und gesetzt worden ist
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.