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Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung
Archivale
A013_IV_021
A013 Galerie Michael Hertz
Galerie Michael Hertz
1954 - 1989
Die Akte enthält Geschäftskorrespondenz, die unter den Registereinlagen der Buchstaben "M" bis "O" abgelegt wurden. Sie umfasst die Korrespondenz mit Privatkunden, Händlern und Institutionen zumeist über Verkaufsangebote der Galerie Hertz, Lieferbestätigungen, Leihanfragen und Rechnungen. In der Akte befinden sich außerdem:
- die Geschäftskorrespondenz mit Dr. Karin von Maur mit einem korrigierten Text zu der Folge von 347 Gravüren Picassos, die zwischen dem 16. März und 5. Oktober 1968 in Mougins geschaffen wurden;
- der Briefwechselm mit der Bücherstube am Dom, Köln, über illustrierte Bücher mit modernen Grafiken;
- Leihanfragen für die Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin und das Museum der Bildenden Künste Leipzig anlässlich einer Werner Tübke Ausstellung im Jahr 1989;
- Todesanzeige des Galeristen Ferdinand Möllers vom 16. 01. 1956;
- ein Gedächtnis-Protokoll des Empfangs am 18. 11. 1979 bei Frau Ulla Momm über Gespräche mit Claus Wencke, Hans-Henning von Bülow (Deutsche Bank, Bremen) und dem Kunstkritiker Peter Winter;
- umfangreiche Korrespondenz mit dem Sammler Berthold Müller-Oerlinghausen zu Ankäufen und Verkäufen von Picasso-Grafiken;
- zahlreiche, geschäftliche Briefwechsel mit der Galerie Hella Nebelung, Düsseldorf zwischen 1955 und 1977;
- umfangreiche Korrespondenz mit dem Sammler Dr. Walter Neuerburg aus Hennef / Sieg;
- Korrespondenz und v. a. Austausch von Preislisten mit der Galerie Nierendorf, Berlin;
- zahlreiche Schriftwechsel mit der Galerie Orangerie-Reinz, Köln.
enthält Galerien, Kunsthändler/innen:
A.&G. De May: Lausanne
Hamburger Kunstkabinett: Hans R. Neuendorf
Hertz, Galerie Cornelius: Bremen
Kahnweiler, Daniel-Henri: Paris
Leiris, Galerie Louise: Paris
Mainzer Galerie für Moderne Kunst, Ursel Breitenbach: Mainz
Meyer-Ellinger, Galerie Herbert: Frankfurt
Michelsen, Friederike: Worpswede
Möller, Galerie Ferdinand: Köln
Müller, Galerie Hans-Jürgen: Stuttgart
Müller, Kunsthandel Alfred Otto: Köln
Nebelung, Galerie Hella: Düsseldorf
Neue Münchener Galerie, München
Neumann, Michael: Düsseldorf
Niepel, Galerie: Düsseldorf
Nierendorf, Galerie Meta: Berlin
Ohse, Galerie und Kunsthandlung Rolf: Bremen
Onnasch, Kunsthandel Reinhard: Berlin
Orangerie-Reinz, Galerie: Köln
Osper & Stolz, Galerie: Köln
Zimmergalerie Franck, Frankfurt am Main
enthält Künstler/innen:
Arp, Hans
Baumeister, Willi
Bazaine, Jean
Braque, George
Chagall, Marc
Ernst, Max
Francis, Sam
Grosz, George
Guttuso, Renato
Hoflehner, Rudolf
Léger, Francois
Masson, André
Matta, Roberto
Miró, Joan
Nay, Ernst Wilhelm
Nicholson, Ben
Nolde, Emil
Oelze, Richard
Picasso, Pablo
Radziwill, Franz
Schlemmer, Oskar
Tobey, Mark
Tübke, Werner
Uhlmann, Hans
enthält Sammler/innen:
Meusers, Dr. Richard: Wuppertal
Meyer, Dr. Erich: Hamburg
Müller, Karl-Heinrich: Düsseldorf
Müller-Oerlinghausen, Berthold: Kressbronn am Bodensee
Müller-Pfänder, Margrit
Nedelmann, Dr. Ernst: Essen-Stadtwall
Nedelmann, Dr. Heinz: Hamburg
Neuerburg, Dr. Walter: Hennef / Sieg
Niedermeyer, Dr. Wilhelm: Bremen
enthält Museen/Institutionen:
Stuttgart, Staatsgalerie Stuttgart / Städtische Kunstsammlungen (Dr. Karin von Maur)
darin sonstige Personen/Körperschaften:
Buchhandlung Matthias: Hameln
Bücherstube am Dom: Köln
Matthias, Hans: Hamburg,
Merholz, Ulrike: Bonn
Münstermann, Irmgard
Nachtigall, Otto-H.:Dortmund
Oelze, F. W.: Bremen
Overbeck-Gesellschaft: Lübeck
Olbricht, Dr. Thomas: Essen
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.