Edelherr Bernhard von Ahaus verkauft mit Zustimmung seiner Mutter Alheidis und seiner Frau Sophia dem Kloster in Gravenhorst Güter in den Pfarreien Rheine und Neuenkirchen, und zwar den Hof des Herbord in "Snedwinkel" [Snedwinkel ist der alte Name für Neuenkirchen (vergl. Schmitz-Kallenberg, in: Westfälische Zeitschrift 67, 1909, S. 235). Das Kloster Gravenhorst hatte im 17. Jahrhundert keinen Hof mehr in Neuenkirchen], einen anderen in "Hone" [Hone oder Heune ist ein verlorengegangener Name einer Unterbauerschaft im späteren Kirchspiel Elte; dort gehörten zu Gravenhorst im 17. Jahrhundert außer Thiemann die Höfe Treckeler, Eggers, Niemann, Westering und Schlaut] und den Zehnten von fünf Höfen in Rodde. Von diesen entrichten drei den kleinen Zehnten und die Zehntlöse, die anderen zwei nur die Zehntlöse. Der Edelherr überträgt dem Kloster Gravenhorst auch das Eigentumsrecht an diesen Gütern.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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