Der Paulanerkonvent des Klosters Neudeck verpachtet Georg Schmotz zu Untersendling auf sechs Jahre gegen eine jährliche Zahlung ("bestandtgeld") von 265 Gulden erneut ihren in Obergiesing gelegenen ganzen Hof, dann das "Zeichinger Güettl", das Kaplanhaus, das "Zimmer auf dem Pachhaus" sowie den Zehnt von Ober- und Untergiesing, wobei sie sich gewisse Nutzungsrechte vorbehalten und weitere Bestimmungen anfügen. S=A
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Der Paulanerkonvent des Klosters Neudeck verpachtet Georg Schmotz zu Untersendling auf sechs Jahre gegen eine jährliche Zahlung ("bestandtgeld") von 265 Gulden erneut ihren in Obergiesing gelegenen ganzen Hof, dann das "Zeichinger Güettl", das Kaplanhaus, das "Zimmer auf dem Pachhaus" sowie den Zehnt von Ober- und Untergiesing, wobei sie sich gewisse Nutzungsrechte vorbehalten und weitere Bestimmungen anfügen. S=A
Paulanerkloster Au Urkunden, BayHStA, Paulanerkloster Au Urkunden 96
Paulanerkloster München Urkunden 1722 Februar 16
Registratursignatur/AZ: G Nr. 13
Paulanerkloster Au Urkunden
Paulanerkloster Au Urkunden >> Urkunden
1722 Februar 16
Paulanerkloster Au Urkunden
Pap.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Papiersiegel über Wachs; rechts neben dem Siegel befinden sich die Unterschriften von 4 Angehörigen des Paulanerkonvents zu Neudeck: Fr. Wenzeslaus Kantzler, Korrektor; Fr. Franziskus Mair; Fr. Johannes Viereck (Virregg); Fr. Adalbertus Kitzer (Kyzer)
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1722
Monat: Februar
Tag: 16
Äußere Beschreibung: 20,8x33,4 cm; 2 Blätter
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1722
Monat: Februar
Tag: 16
Äußere Beschreibung: 20,8x33,4 cm; 2 Blätter
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Erwähnung eines Märzenkellers sowie einer Hütte, die dem Trockenhalten von Fässern dient.
Schmotz: Georg, Pächter eines Hofs in Obergiesing, Bürger zu Untersendling
Kantzler: Wenzeslaus, Korrektor des Paulanerkonvents im Kloster Neudeck
Mair: Franziskus, Angehöriger des Paulanerkonvents im Kloster Neudeck
Viereck: Johannes, Angehöriger des Paulanerkonvents im Kloster Neudeck
Kitzer: Adalbert, Angehöriger des Paulanerkonvents im Kloster Neudeck
München (krfr.St.), Stadtteil Au-Haidhausen: Paulanerkloster Neudeck
München (krfr.St.), Stadtteil Giesing: Obergiesing \ Hof
München (krfr.St.), Stadtteil Sendling: Untersendling
München (krfr.St.), Stadtteil Giesing: Obergiesing \ Zeichinger Güettl
München (krfr.St.), Stadtteil Giesing: Obergiesing \ Kaplanhaus
München (krfr.St.), Stadtteil Au-Haidhausen: Paulanerkloster Neudeck / Korrektor
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.05.2025, 13:28 MESZ