Bürgermeister und Rat der Stadt Recklinghausen, namentlich Jobst Werner Sander, Jobst Ludwig Uphoff, Johann Evert Mechelen, Henrich Schöer, Jobst Konne, Wilhelm Reinhold, Melchior Konne, Melchior Wiesmann, Henrich Wintzler, Hermann Hillebrandt, Evert Timmißfeld, Johann Winkelmann, Forth Gildemeister, Johann Budde, Caspar Rotthauß, Johann Renßing, Ludwig Rothstein, Idal (?) Westerholt, Henrich Wintzler, Gottfried Engbert, Adolf Mechelen, Ludwig Schreiber, Claes Saurlender, Peter Middeldorff, Johann Welmann, Christoffer Kindermann, Melchior Püttmann und Henrich Justenot, bezeugen für sich oder dem Inhaber dieses Briefes, dass sie von Johann Gottfried Loper, Richter zu Hückeswagen, und dessen Ehefrau Catharina Christine Kamphaus eine Hauptsumme in Höhe von 200 Reichstaler, den Reichstaler zu 20 Blaffert gerechnet, gegen eine jährliche Pension in Höhe von 10 Reichstaler, zahlbar jährlich auf St. Michaelis in Köln, aufgenommen und ausgezahlt bekommen haben. Es folgen Ausführungen zur Schadloshaltung, zum Gerichtsstand, zum Unterpfand und zur Loskündigung. Siegelankündigung der Aussteller (Stadtsiegel) und der Unterschrift des Stadtsekretärs
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Bürgermeister und Rat der Stadt Recklinghausen, namentlich Jobst Werner Sander, Jobst Ludwig Uphoff, Johann Evert Mechelen, Henrich Schöer, Jobst Konne, Wilhelm Reinhold, Melchior Konne, Melchior Wiesmann, Henrich Wintzler, Hermann Hillebrandt, Evert Timmißfeld, Johann Winkelmann, Forth Gildemeister, Johann Budde, Caspar Rotthauß, Johann Renßing, Ludwig Rothstein, Idal (?) Westerholt, Henrich Wintzler, Gottfried Engbert, Adolf Mechelen, Ludwig Schreiber, Claes Saurlender, Peter Middeldorff, Johann Welmann, Christoffer Kindermann, Melchior Püttmann und Henrich Justenot, bezeugen für sich oder dem Inhaber dieses Briefes, dass sie von Johann Gottfried Loper, Richter zu Hückeswagen, und dessen Ehefrau Catharina Christine Kamphaus eine Hauptsumme in Höhe von 200 Reichstaler, den Reichstaler zu 20 Blaffert gerechnet, gegen eine jährliche Pension in Höhe von 10 Reichstaler, zahlbar jährlich auf St. Michaelis in Köln, aufgenommen und ausgezahlt bekommen haben. Es folgen Ausführungen zur Schadloshaltung, zum Gerichtsstand, zum Unterpfand und zur Loskündigung. Siegelankündigung der Aussteller (Stadtsiegel) und der Unterschrift des Stadtsekretärs
B 061u, 247
B 061u Fürstbistum Münster, Pfennigkammer - Urkunden
Fürstbistum Münster, Pfennigkammer - Urkunden
1688 Februar 10
Pergament
Überlieferungsart: Original
Urkunde
Ausstellort: Recklinghausen
Siegelführer: Stadt Recklinghausen
Siegelführer: Stadt Recklinghausen
Stadt Recklinghausen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:27 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Münster, Pfennigkammer (Tektonik)
- Fürstbistum Münster, Pfennigkammer / Urkunden (Bestand)