Amtsgericht und Amtsgerichtsgefängnis Böblingen (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 257
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Justizministerium >> Amtsgerichte
1807-1945 (Vorakten ab 1761, Nachakten bis 1973)
Vorbemerkung: Die im vorliegenden Findbuch erfassten Akten wurden im September 1987 vom Amtsgericht Böblingen an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben. Sie umfassen alle Bereiche der Oberamtsgerichtsbarkeit; in großem Umfang sind vor allem aber Zivilprozesse aus dem 19. Jahrhundert und Unterlagen der Freiwilligen Gerichtsbarkeit vorhanden. Außerdem sind Gefangenenbücher des Amtsgerichtsgefängnisses Böblingen überliefert. Als Vorakten enthält der Bestand noch Akten des 1944 aufgelösten Amtsgerichts Herrenberg. Verzeichnung und Verpackung des sehr ungeordnet eingekommenen Bestands übernahm im wesentlichen die Werkstudentin Anja Warsow unter Anleitung der Unterzeichnenden, die auch die Gliederung und Abschlußarbeiten besorgte. Die Gliederung erfolgte nach Sachgruppen, innerhalb dieser nach Aktenzeichen bzw. chronologisch. Die Reinschrift des Findmittels fertigte Frau Hildegard Aufderklamm. Der Bestand F 257 umfasst die Büschel 1-1237. Bei der Vorlage der Akten sind die Sperrfristen nach § 6 Abs. 2 LArchG zu berücksichtigen. Ludwigsburg, im Juni 1995 Dr. Nicole Bickhoff
Nachtrag: Die Büschel 211, 448-454, 1187-1197 wurden 1997 an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart abgegeben (dortige Signaturen: A 324 L Bü 35-53).
Nachtrag: Die Büschel 211, 448-454, 1187-1197 wurden 1997 an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart abgegeben (dortige Signaturen: A 324 L Bü 35-53).
1216 Büschel (13,2 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ