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Belgische Besatzer auf dem Gebiet der Stadt Buer
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K 203 Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg
Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg >> 5. Berichte
1923-1926
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Verhaftung des Schmiedemeisters Spitz von der Schachtanlage Bergmannsglück, Mai 1923 - Ermittlungen wegen der Ermordung von zwei französischen Offizieren, April 1923 - Ermittlungen wegen des Todes des angeschossenen Kranführers Fabeck, von Burghoff und Wittershagen, März und April 1923 (vgl. Nr. 50, 66, 91) - Sanktionen gegen Buer und Marl nach der Erschießung zweier belgischer Soldaten und der Verwundung eines dritten, Juni 1923 (vgl. Nr. 89) - Beerdigung nach der Erschießung von zwei deutschen Zivilisten, Juni 1923 - Übergriffe belgischer Besatzer - Erschießung des Heizers Johann Tombrink und des Elektrikers Wilhelm Wesemeier durch eine belgische Patrouille, Juni 1923 - Forderung der Besatzer nach Nennung aller ehemaliger Offiziere durch den Magistrat von Buer, Mai 1924 - Nachweisung über gezahlte Quartiervergütung für die französisch-belgische Regie im Monat September, Oktober und November 1924 - Nachweisung der ausgewiesenen Beamten, Angestellten und Arbeiter, Stand 7. Februar 1925 (ohne Namensnennung) - monatliche Nachweisungen der gelieferten Brennstoffmengen der öffentlichen oder privaten Gebäude für den öffentlichen Gebrauch, die nicht dem Reich gehören, und für die untergebrachten Militärpersonen: September, Oktober, November, Dezember 1924, Januar, Februar, März, April 1925 Darin: - 3 Plakate mit Sanktionen gegen Buer und Marl nach der Erschießung zweier belgischer Soldaten und der Verwundung eines dritten, Juni 1923 - Belgisches Plakat zum Verhalten der Bevölkerung bei der Beerdigung von zwei erschossenen deutschen Zivilisten im Juni 1923 - Belgisches Plakat anlässlich der Aufhebung der im Juni verhängten Sanktionen zum 10. Juli 1923
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.