Johann Graf zu Saarbrücken Herr zu Commercy verkündet einen einjährigen Rechtsstillstand bezüglich der von den Grafen Johann von Nassau-Hadamar und Wilhelm von Wied und dem Gerlach Herrn zu Isenburg und andern Schiedsmännern gesprochenen Urteils in Sachen des Erzbischofs Cune von Trier gegen Graf Johann von Nassau-Merenberg. Letztere beiden sollen auch ihre gegenseitigen Ansprüche wegen des Hauses Aldendorff (Allendorf) nach erfolgter Aussöhnung Cunes mit den Gebrüdern Johann, Gisilbrecht und Heinrich von Aldendorff ganz aufgeben.
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Johann Graf zu Saarbrücken Herr zu Commercy verkündet einen einjährigen Rechtsstillstand bezüglich der von den Grafen Johann von Nassau-Hadamar und Wilhelm von Wied und dem Gerlach Herrn zu Isenburg und andern Schiedsmännern gesprochenen Urteils in Sachen des Erzbischofs Cune von Trier gegen Graf Johann von Nassau-Merenberg. Letztere beiden sollen auch ihre gegenseitigen Ansprüche wegen des Hauses Aldendorff (Allendorf) nach erfolgter Aussöhnung Cunes mit den Gebrüdern Johann, Gisilbrecht und Heinrich von Aldendorff ganz aufgeben.
150, U 89
150 Fürstentum Nassau-Weilburg (Kernbestand)
Fürstentum Nassau-Weilburg (Kernbestand) >> 1 Urkunden >> 1 Generalia >> 1361-1370
1364 März 3
Original, Pergament, Siegel des Erzbischofs, des Grafen Johann von Nassau und des Grafen von Saarbrücken, Nr. 1 und 2 verletzt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. 1363 more Trev., Sonntag Laetare den 3. März
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:06 MESZ