Politische und dienstliche Nachlässe: Heinrich Troeger (Bestand)
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1185
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Bestände nichtstaatlicher Herkunft >> Familienarchive und Nachlässe >> Politische und dienstliche Nachlässe
1945-1975
Enthält: Korrespondenzen, Protokolle, Vortrags- und Redemanuskripte aus Regierungs- und Parteiarbeit, Wirtschaftsrat, Marshall-Plan, Materialien zur Finanz- und Steuerreform 1964-1968.
Bestandsgeschichte: Zugänge 47/1975 und 1/1976
Geschichte des Bestandsbildners: Dr. Heinrich Troeger; Lebensdaten 1901-1975; Jurist, in den 20er Jahren Mitglied der SPD, 1926-1933 Bürgermeister von Neusalz/Oder, 1933-1945 Fachanwalt für Steuerrechts- und Devisenfragen in Berlin, 1945/1946 Oberbürgermeister von Jena, 1947 Ministerialdirektor im hessischen Finanzministerium, bis 1948 Generalsekretär des Exekutivrats, 1948-1949 des Länderrats des Vereinigten Wirtschaftsgebietes in Frankfurt am Main, 1951-1956 Finanzminister in Hessen, 1956 Präsident der Landeszentralbank in Hessen, 1958-1969 Vizepräsident der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main.
Findmittel: ca. 20 Nummern mit Korrespondenz: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: ca. 20 Nummern mit Korrespondenz: Sammelfindbuch (DV-Ausdruck)
Findmittel: Kartei
Bestandsgeschichte: Zugänge 47/1975 und 1/1976
Geschichte des Bestandsbildners: Dr. Heinrich Troeger; Lebensdaten 1901-1975; Jurist, in den 20er Jahren Mitglied der SPD, 1926-1933 Bürgermeister von Neusalz/Oder, 1933-1945 Fachanwalt für Steuerrechts- und Devisenfragen in Berlin, 1945/1946 Oberbürgermeister von Jena, 1947 Ministerialdirektor im hessischen Finanzministerium, bis 1948 Generalsekretär des Exekutivrats, 1948-1949 des Länderrats des Vereinigten Wirtschaftsgebietes in Frankfurt am Main, 1951-1956 Finanzminister in Hessen, 1956 Präsident der Landeszentralbank in Hessen, 1958-1969 Vizepräsident der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main.
Findmittel: ca. 20 Nummern mit Korrespondenz: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: ca. 20 Nummern mit Korrespondenz: Sammelfindbuch (DV-Ausdruck)
Findmittel: Kartei
11,0 lfm (219 Nummern sowie 1,5 lfm unsigniert)
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn (Teilnachlass)
Korrespondierende Archivalien: Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Bestand O 59 Troeger (Teilnachlass: Tagebücher)
Korrespondierende Archivalien: Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz (Teilnachlass: Tagebuchblätter)
Literatur: Otto Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl. Wiesbaden 1992, Nr. 4464.
Literatur: Heinrich Troeger, Interregnum. Tagebuch des Generalsekretärs des Länderrats der Bizone 1947-1949, hrsg. v. Wolfgang Benz u. Constantin Goschler, München 1985.
Korrespondierende Archivalien: Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Bestand O 59 Troeger (Teilnachlass: Tagebücher)
Korrespondierende Archivalien: Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz (Teilnachlass: Tagebuchblätter)
Literatur: Otto Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl. Wiesbaden 1992, Nr. 4464.
Literatur: Heinrich Troeger, Interregnum. Tagebuch des Generalsekretärs des Länderrats der Bizone 1947-1949, hrsg. v. Wolfgang Benz u. Constantin Goschler, München 1985.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ