Konrad Baindelin und Ursula Baindeler, seine Schwester, gesessen zum Engelharz in der Pfarrei Stainbach, stiften um 1/2 Viertel Haber Zins aus des Urban Küntzels Gut, gelegen im Grund in der Ausnanger Pfarrei, das ihm laut Zinsbrief vom St. Paulstag 1503 (25. Januar, U 262) zusteht, einen Jahrestag in der Kirche zu Stainbach für sich, ihre Eltern Hans Baindelin und Margarete Gebhart und all ihre Vorfahren. Hans Leginger, Pfarrer zu Stainbach, Hans Miller zu Stainbach und Hans Bintzer als Heiligenpfleger verpflichten sich, gegen den Zins jährlich den Seelentag zu begehen. Siegler: Junker Heinrich von Landau zu Lautrach. 1505, am Abend St. Jakobs des mereren lieben Apostels Tag. Orig. Perg., 1 S. anh.
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Konrad Baindelin und Ursula Baindeler, seine Schwester, gesessen zum Engelharz in der Pfarrei Stainbach, stiften um 1/2 Viertel Haber Zins aus des Urban Küntzels Gut, gelegen im Grund in der Ausnanger Pfarrei, das ihm laut Zinsbrief vom St. Paulstag 1503 (25. Januar, U 262) zusteht, einen Jahrestag in der Kirche zu Stainbach für sich, ihre Eltern Hans Baindelin und Margarete Gebhart und all ihre Vorfahren. Hans Leginger, Pfarrer zu Stainbach, Hans Miller zu Stainbach und Hans Bintzer als Heiligenpfleger verpflichten sich, gegen den Zins jährlich den Seelentag zu begehen. Siegler: Junker Heinrich von Landau zu Lautrach. 1505, am Abend St. Jakobs des mereren lieben Apostels Tag. Orig. Perg., 1 S. anh.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 U 265
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Urkunden >> VII. Pfarreisachen des Klosters >> 3. Jahrtagsstiftungen
1505 Juli 24
Urkunden
Baindeler, Ursula, Engelharz
Baindelin, Hans, Engelharz
Baindelin, Konrad, aus Engelharz, Heiligenpfleger, Steinbach
Bintzer, Hans, Heiligenpfleger, Steinbach
Gebhart, Margarete, Ehefrau des Hans Baindelin, Engelharz
Küntzel, Urban, Ausnang
Landau, Heinrich von, Lautrach
Leginger, Hans; Pfarrer, Steinbach
Miller (Müller), Hans, Heiligenpfleger, Steinbach
Ausnang : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV; Pfarrei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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