Kläger: Claus von der Wisch zu Ascheberg, Bahrenfleth und Dänisch-Nienhof, Beklagter: Christoph Rantzau zu Quarnbek , Nebenbeklagte: die Landesherren, Prozessvertreter: Dr. Johann Jacob Kölblin, Lizentiat der Rechte Hartmann Cogman, Dr. Werner Bontz, Dr. Johann Georg Krapff, Dr. Johann Jacob Kremer, Streitgegenstand: Streit um das Lehnsgut Nehmten
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LASH, Abt. 390 Nr. 508
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1593-1617
Enthält: Schleswigsches und Holsteinisches Landgericht als von den Landesherren eingesetzte Kommission 1593, RKG 1594-1617; Schenkung des Gutes 1546 durch Anna Rantzau an ihren Mann Henneke Rantzau, und Schenkung des Gutes 1550 durch Henneke Rantzau an seine Frau, Vertrag 1568 unter den Söhnen des Benedict Rantzau zu Marutendorf, nach dem Tod ihres Bruders Moritz. Testament des Henneke Rantzau 1577, Verzeichnis der bei ihm vorhandenen Urkunden, Liste von 1578, was "in Henneke Rantzaus Lade gefunden"(Q 14ff); Revers des Otto Sehestedt zu Kohöved 1557 über die Einsichtnahme des Oswald von der Wisch in ein Urteil aus dem Streit zwischen Schack Sehestedt und Henneke Rantzau, landesfürstliche Bestätigung 1558 (Q 20ff); Schuldverschreibung des Henneke Rantzau 1568 für Anna Rantzau, Witwe des Schack Rantzau, unter Bürgschaft des Heinrich Brockdorff zu Windeby und des Oswald von der Wisch zu Ascheberg, Quittung der Anna von Ahlefeldt, Frau des Jasper von Ahlefeldt und Witwe des Schack Rantzau 1578 (Acta priora, BII.99-102); Schadlosverschreibung des Oswald von der Wisch 1576 für Anna Rantzau, Witwe des Henneke Rantzau, wegen Leibgedinges (Acta priora, BII. 149-151)
Enthält: Aktenstück aus dem Streit der Parteien seit 1578, auch aus dem Streit des Christoph Rantzau mit Jasper Blome als Käufer des Gutes Nehmten (Q 56-58); Aktenstücke aus der Beleidigungsklage des Benedict von Ahlefeldt zu Lehmkuhlen gegen Christoph Rantzau 1597, Schreiben des Hans Rantzau, Amtmann zu Rendsburg, in dieser Sache und Dokumente über ein Güteversuch 1599-1600 durch zwölf Beauftragte der Ritterschaft (Claus von der Wisch, Bertram Pogwisch, Heinrich von Ahlefeldt, Heinrich Rantzau zu Putlos, Emeke von Damme, Heinrich Pogwisch, Otto Reventlow, Heinrich Rumohr, Detlef Brockdorff, Hans (?) von Buchwaldt, Christoph Pogwisch, Breide Rantzau, alle mit eigenhändiger Unterschrift)( nach Q 90); Interzessionsschreiben des Kurfürsten von Mainz 1611 (nach Q 90); Spruch der Juristen-Fakultät Helmstedt 1588, Zustimmung der Juristen-Fakultäten Helmstedt und Wittenberg 1593 zu einer vorgelegten Stellungnahme, Gutachten eines Hamburger Juristen 1596 (Q 88; Acta priora, BII. 203-228, 250-251)
Enthält: Aktenstück aus dem Streit der Parteien seit 1578, auch aus dem Streit des Christoph Rantzau mit Jasper Blome als Käufer des Gutes Nehmten (Q 56-58); Aktenstücke aus der Beleidigungsklage des Benedict von Ahlefeldt zu Lehmkuhlen gegen Christoph Rantzau 1597, Schreiben des Hans Rantzau, Amtmann zu Rendsburg, in dieser Sache und Dokumente über ein Güteversuch 1599-1600 durch zwölf Beauftragte der Ritterschaft (Claus von der Wisch, Bertram Pogwisch, Heinrich von Ahlefeldt, Heinrich Rantzau zu Putlos, Emeke von Damme, Heinrich Pogwisch, Otto Reventlow, Heinrich Rumohr, Detlef Brockdorff, Hans (?) von Buchwaldt, Christoph Pogwisch, Breide Rantzau, alle mit eigenhändiger Unterschrift)( nach Q 90); Interzessionsschreiben des Kurfürsten von Mainz 1611 (nach Q 90); Spruch der Juristen-Fakultät Helmstedt 1588, Zustimmung der Juristen-Fakultäten Helmstedt und Wittenberg 1593 zu einer vorgelegten Stellungnahme, Gutachten eines Hamburger Juristen 1596 (Q 88; Acta priora, BII. 203-228, 250-251)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 315, 340, 349, 354
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:49 MEZ