Ritter Stephan von Horhusen, Ritter Ulrich von Horhusen und Knappe Konrad, Ulrichs Bruder, bezeugen, daß der Kleriker Johannes von Vesperde zu Marsberg Güter (bona) in Silsenchusen und in Mesike, die dieser und sein Bruder Hermann von ihnen lehenrechtlich (iure pheudali) inne haben, insgesamt, sollte der Bruder erbenlos sterben, ohne Neubelehnung auf Lebenszeit behalten soll, wenn er die Weihen empfängt (ad sacros ordinis promotus). Sollte er die Weihen nicht erhalten, so soll er die Güter erbrechtlich (hereditarie) besitzen. Sollte aber der Bruder noch leben, so soll der Kleriker, wenn er die Weihen empfangen hat, die Güter zur Hälfte auf Lebenszeit besitzen. Nach dem Tod des Klerikers sollen dessen Güteranteile ohne Neubelehnung an den Bruder und dessen Erben fallen. Die Urkundenaussteller leisten dafür Gewähr zu gesamter Hand. Siegel des Stephan, Ulrich und Konrad von Horhusen, des Propstes Thyleman von Dalwich zu Marsberg und der Stadt Marsberg angekündigt. Für die Stadt siegeln: Richter Ludolph Stephani, Bürgermeister Hermann Bleke, Gottfried Snarman, Heinrich von Corbike, Johannes Mowelin, Hermann von Atenderne, Gottschalk Havesaldi, Johannes Scrodere, Johannes Sodere, Gottfried Wortman, Dietrich von Versede, Gerlach Muscamp und Hermann Gyreshagen, Ratsherren. Datum feria quarta ante festum beati Mathie apostoli anno Domini millesimo trecentesimo tricesimo quarto