Kurfürst Philipp von der Pfalz und Pfalzgraf Otto II. von Mosbach bekunden einen Vertrag über die gegenseitige Erbfolge in ihren am Neckar gelegenen Besitzungen im Fall des Todes eines Vertragspartners ohne hinterlassene eheliche Erben: seitens Pfalzgraf Ottos die Veste Steinsberg (Steynßberg), die Stadt Sinsheim (Sunßheim), schloß und Stadt Mosbach (Moßbach) mit beiden obrigkeymen, den Vesten und Schefflenz (Scheffeleinitz), die Veste Zwingenberg, die Stadt Eberbach mit Neckarelz(?) (Elltz), die Veste Lohrbach (Larbach), die Veste Minneburg (Mynnenberg), schlos und Stadt Lauda (Luden), schloß und Stadt Wiesloch (Wissenloch), die Stadt Hilsbach (Hillspach), schloß und Dorf Weingarten (Wingarten), schloß und Dorf Hemsbach (Hemspach) mit Laudenbach (Ludennbach); seitens Kurfürst Philipps schlos und pfälzischer Teil der Stadt Otzberg (Otzberg), schloß und Stadt Bretten (Brettheim), die Vogtei über das Kloster Maulbronn (Mulbronnen), schloß Möckmühl (Meckmuln) mit Roigheim (Roygkheim) und Siglingen, die Veste Schwarzach, schloß und Dorf Cleeberg (Cleberg), schloß und Stadt Besigheim (Besickheym), die Stadt Heidelsheim (Heydelßheim), schloß und Stadt Rotenberg (Rodemburg), die Stadt Eppingen sowie schloß und Stadt Hagenbach (Hagenbuch). Siegel: S 1 = A 1. S 2 = A 2. S 3: Blicker Landschad, Hofmeister. S 4: Hans von Gemmingen zu Guttenberg. S 5: Dietz von Thüngen (Dungen), Hofmeister. S 6: Hans von Eicholzheim, Vogt von Mosbach

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Bayerisches Hauptstaatsarchiv