Klage des Johan Osnabrügge ./. Bernd Kemper. Der Beklagte soll 36 Thaler Zinsen zahlen aus seinem Hause an der Frauenstraße, das früher den Eheleuten Rotger Torck und Klara Umbgrove, Ww. Grüter, gehörte.
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B-C Civ, 348
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
(1587, 1595, 1596, 1600) 1620
Darin: Anlage 1 (in Abschrift): Vor dem Offizial verkaufen am 24.7. 1587 Goddert von Merfeld, Rentmeister zu Ahaus, und seine Frau Nesa Nagels dem Jobst von Vörden zu Darfeld und dessen Frau Margarete von Harmen eine Rente von 12 Th. aus ihrem Haus in Coesfeld vor dem Süringsthor und ihrem Haus in Ahaus, das zwischen Häusern des M. Konrad Richtschräver und des Bercker liegt. Selbstschuldnerische Bürgschaft übernehmen die Eheleute Henrich Grüter und Klara Umbgrone in Münster, welche ihr Haus an der Frauenstraße zwischen Häusern des Vizekanzlers Johan Schade und des Julian Hörde verpfänden. Anlage 2 (in Abschrift): Am 14. Dezember 1595 tritt Jobst von Vörden die Rente auf Bitten der Kinder des + Henrich Averkamp an Michael Ostendorp zu Osterwick ab. Anlage 3 (in Abschrift): Am 3. August 1596 tritt Michael zum Ostendorff im Dorf Osterwick die Rente ab an Johan Rensing junior in Billerbeck und dessen Frau Gertrud Vording. Zeugen: Henrich Thesinck u. Hermann Varvick. Notar: Kaspar Rexinck in Überwasser. Anlage 4 (in Abschrift): Am 8.7.1600 verpfändet Rensing den Rentbrief dem Rütger Osnabrüg, Vater des Klägers J. Zeugen: M. Peter Kerstiens zwischen den Brücken und M. Zander Jockmaring.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:18 MEZ
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