Klage der Elske zum Hagen, Frau Christian Jürgens in Warendorf ./. Else Geisthövel. Die Klägerin ist die Schwester des + Schneiders Christian zum Hagen. Diese hatte einen Sohn Henrich, der am 18.1. 1626 an der Pest gestorben ist. Er hat vor Wilhelm Vörden, Kaplan an Überwasser, ein Nottestament (tempore pestis) gemacht, in dem hauptsächlich die Beklagte bedacht ist. Klägerin ficht das Testament an, weil der Erblasser nicht 14 Jahre alt, daher nicht testierfähig gewesen sei.
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Klage der Elske zum Hagen, Frau Christian Jürgens in Warendorf ./. Else Geisthövel. Die Klägerin ist die Schwester des + Schneiders Christian zum Hagen. Diese hatte einen Sohn Henrich, der am 18.1. 1626 an der Pest gestorben ist. Er hat vor Wilhelm Vörden, Kaplan an Überwasser, ein Nottestament (tempore pestis) gemacht, in dem hauptsächlich die Beklagte bedacht ist. Klägerin ficht das Testament an, weil der Erblasser nicht 14 Jahre alt, daher nicht testierfähig gewesen sei.
B-C Civ, 2330
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
1626
Darin: Anlage (Original): Testament des Henrich zum Hagen.
Enthält: Als Zeugen über das Alter des Erblassers werden vernommen: 1. Frau Dietrich Recke, geb. Engel N., früher Witwe Johan zur Aha, 40 J. alt, hat eine Tochter Anna zur Aha; 2. Arndt Backhaus(?), 47 J. alt, Lüder im Dom, hat eine Tochter Maria; 3. Frau Wilbrand Fohrman, geb. Anna Heselman, 73 J. alt; 4. Johan Deipenbroch, 19 J. alt; 5. Johan Berckenhoff, 34 J. alt; 6. Evert Nünning, 25 J. alt; 7. dessen Mutter Else, Witwe Nünning, 50 J. alt; 8. Anna, Frau Johan Brinckman, 40 J. alt. Erwähnt werden die Notare Johan Osterman, Lambert Gröning, Johan Hermeling und Herman Wittover; Johan Schapman; Gertrud Waltering; Gertrud Einsing und Tochter Margarete; Gerhard Groneweg; Bäcker Johan Rökelose; Henrich Hoikenkamp; Melchior Korff; Lubbert zum Heithaus auf der Jodefelderstraße; Johan von Detten auf der Bergstraße; Johan Meiners; Johan Kalthoff gen. Hoete; Johan Bruns; Herman Lauterman; Arnold Vinckenberg; Johan von Lohn; Anton Schumacher.
Enthält: Als Zeugen über das Alter des Erblassers werden vernommen: 1. Frau Dietrich Recke, geb. Engel N., früher Witwe Johan zur Aha, 40 J. alt, hat eine Tochter Anna zur Aha; 2. Arndt Backhaus(?), 47 J. alt, Lüder im Dom, hat eine Tochter Maria; 3. Frau Wilbrand Fohrman, geb. Anna Heselman, 73 J. alt; 4. Johan Deipenbroch, 19 J. alt; 5. Johan Berckenhoff, 34 J. alt; 6. Evert Nünning, 25 J. alt; 7. dessen Mutter Else, Witwe Nünning, 50 J. alt; 8. Anna, Frau Johan Brinckman, 40 J. alt. Erwähnt werden die Notare Johan Osterman, Lambert Gröning, Johan Hermeling und Herman Wittover; Johan Schapman; Gertrud Waltering; Gertrud Einsing und Tochter Margarete; Gerhard Groneweg; Bäcker Johan Rökelose; Henrich Hoikenkamp; Melchior Korff; Lubbert zum Heithaus auf der Jodefelderstraße; Johan von Detten auf der Bergstraße; Johan Meiners; Johan Kalthoff gen. Hoete; Johan Bruns; Herman Lauterman; Arnold Vinckenberg; Johan von Lohn; Anton Schumacher.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:39 MEZ