Boxberg, Amt (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 131
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Akten >> Ämter, Zenten und Waldgenossenschaften >> Boxberg, Amt
Überlieferungsgeschichte
Das kurpfälzische Oberamt Boxberg umfaßte im 18. Jahrhundert die Orte Boxberg, Dainbach, Epplingen, die Hälfte von Sachsenflur, Schillingstadt, Schwabhausen, Schweigern, Windischbuch und Wölchingen. Es fiel 1803 an das Fürstentum Leiningen, 1806 an Baden.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält vor allem Akten des Oberamtes und Amtes Boxberg.
Inhalt: Das kurpfälzische Oberamt Boxberg umfaßte im 18. Jahrhundert die Orte Boxberg, Dainbach, Epplingen, die Hälfte von Sachsenflur, Schillingstadt, Schwabhausen, Schweigern, Windischbuch und Wölchingen. Es fiel 1803 an das Fürstentum Leiningen, 1806 an Baden. Im Generallandesarchiv wurden vor allem Akten des kurpfälzischen Amtes und der kurpfälzischen Zentralverwaltung, vereinzelt auch Kurmainzer Behörden unter geografischen Pertinenzgesichtspunkten zusammengelegt (zu den Akten des badischen Amtes Boxberg vgl. auch Bestand 341). Schwerpunkte im Bestand bilden Geleitsstreitigkeiten zwischen Kurpfalz und Kurmainz, Huldigungen sowie die mehrfache Verpfändung des Amtes an den Deutschen Orden und das Hochstift Würzburg (vgl. dazu die Rubriken Pfandschaft, Schulden und Staatserwerb).
Bearbeitung: Das Findbuch von Manfred Krebs aus dem Jahr 1946 wurde 2008 im Rahmen der Konversion älterer handschriftlicher Findmittel von Frau Angelika von Schenck erfasst. Die Titelaufnahmen blieben jedoch im Wesentlichen unverändert. Karlsruhe, im September 2011 Konrad Krimm, Irmgard Stamm
Das kurpfälzische Oberamt Boxberg umfaßte im 18. Jahrhundert die Orte Boxberg, Dainbach, Epplingen, die Hälfte von Sachsenflur, Schillingstadt, Schwabhausen, Schweigern, Windischbuch und Wölchingen. Es fiel 1803 an das Fürstentum Leiningen, 1806 an Baden.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält vor allem Akten des Oberamtes und Amtes Boxberg.
Inhalt: Das kurpfälzische Oberamt Boxberg umfaßte im 18. Jahrhundert die Orte Boxberg, Dainbach, Epplingen, die Hälfte von Sachsenflur, Schillingstadt, Schwabhausen, Schweigern, Windischbuch und Wölchingen. Es fiel 1803 an das Fürstentum Leiningen, 1806 an Baden. Im Generallandesarchiv wurden vor allem Akten des kurpfälzischen Amtes und der kurpfälzischen Zentralverwaltung, vereinzelt auch Kurmainzer Behörden unter geografischen Pertinenzgesichtspunkten zusammengelegt (zu den Akten des badischen Amtes Boxberg vgl. auch Bestand 341). Schwerpunkte im Bestand bilden Geleitsstreitigkeiten zwischen Kurpfalz und Kurmainz, Huldigungen sowie die mehrfache Verpfändung des Amtes an den Deutschen Orden und das Hochstift Würzburg (vgl. dazu die Rubriken Pfandschaft, Schulden und Staatserwerb).
Bearbeitung: Das Findbuch von Manfred Krebs aus dem Jahr 1946 wurde 2008 im Rahmen der Konversion älterer handschriftlicher Findmittel von Frau Angelika von Schenck erfasst. Die Titelaufnahmen blieben jedoch im Wesentlichen unverändert. Karlsruhe, im September 2011 Konrad Krimm, Irmgard Stamm
216 Akten (Nr. 1-216)
Bestand
Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 270.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ