Nachlass Humborg, Ludwig (Bestand)
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NL Humborg
Stadtarchiv Münster (Archivtektonik) >> Nichtamtliches Archivgut >> Nachlässe natürlicher Personen, Familien- und Hofarchive >> Nachnamen G - I
[1778-01-01/1987-12-31]
Laufzeit: 1778 - 1987 Umfang: 143 Verzeichnungseinheiten (5,2 lfm.) Zitierung: StdAMs, Nachlass Humborg, Nr. ... Bestandsgeschichte: Der Nachlass wurde dem Stadtarchiv im März 2004 als Depositum übergeben. Ein Teil des Bestandes war nur nach vorheriger Genehmigung des Nachlassgebers einsehbar und entsprechend in der Verzeichnung gekennzeichnet. Diese 14 Verzeichnungseinheiten des ursprünglich übergebenen Nachlasses wurde dem Nachlassgeber im September 2012 zurück gegeben. Es handelt sich um die Nr. 9 bis 20 sowie Nr. 93 und 94. Zudem wurden die Nr. 34 bis 40 in dem Zuge in die Zeitungsausschnittsammlung des Stadtarchivs (ZAUS) überführt worden. Eine Dokumentation der Zielordner der ZAUS erfolgte jedoch nicht. Lebensdaten: - geb. 19.03.1890 in Münster - 1914/15 und 1919: Prüfungen für das Höhere Lehramt - 1914: Promotion über "Die Hexenprozesse in der Stadt Münster" - 1919-1922: Studienassessor in Oldenburg i. O. - 1922-1938: Studienrat am Städtischen Gymnasium und Realgymnasium - 1938-1941: Studienrat an der Oberschule für Jungen Am Wasserturm, seit 1941 als Oberstudienrat - 1941/1942: Oberschule für Mädchen Am Bispinghof - 1942-1946: Oberschule Am Wasserturm sowie Hermann-Löns-Schule - 1939-1946: stellvertretender Schulleiter Wasserturm-Schule, Oberschule Am Bispinghof sowie Hermann-Löns-Schule - 1946-1955: Lehrer am Ratsgymnasium - 1955: Pensionierung - 1960: Verleihung der Paulus-Plakette der Stadt Münster - 1960: Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse - 1972: Straßenbenennung Humborgweg (erstmalige Benennung des Aa-Seitenwegs) - verst. 11.01.1972 in Münster Mitgliedschaften: Humborg war Mitglied der Großen Schützengesellschaft, Dicke-Wiewe-Petri-Bruderschaft, Bruderschaft Sankt Georgs-Ritter und der Sankt Antonii-Erzbruderschaft. Er engagierte sich seit 1953 als Gründungs-Vorsitzender im Heimatverein "Vereinigung Niederdeutsches Münster" und im Verein für Westfälische Geschichte. Er lehrte außerdem an der Volkshochschule Münster und gehörte der städtischen Kommission zur Benennung von Straßen an. Darüber hinaus verfasste er zahlreiche heimatkundliche Schriften verschiedenster Art. Er hielt historische, kunsthistorische und geographische Vorträge, gab einschlägige Führungen und setzte sich für die Stadtbildpflege ein. Rolle im Nationalsozialismus: Weitere Information zu Ludwig Humborg und insbesondere eine Einschätzung zu seiner Rolle im Nationalsozialismus finden sich im Kontext der 2012 erfolgten Umbenennung des Münsteraner Humborgwegs hier: https://www.muenster.de/stadt/strassennamen/humborgweg.html Inhalt: Die beiden Schwerpunkt des Bestandes bilden zum einen Unterlagen zu den von Humborg gehaltenen Vorträgen und oft auch damit verbundenen Reisen sowie die von ihm verfassten Aufsätze (1922 - 1971). Zum anderen umfasst der Bestand eine Materialsammlung aus Druckschriften, Zeichnungen, Karten, Lichtbildern und Zeitungsausschnittsammlungen zu historischen, kunsthistorischen und geographischen Themen (1911 - 1971). Daneben bilden sich auch seine Mitgliedschaften und die im zuteil gewordenen Ehrungen im Bestand ab. Überwiegende finden sich Rundbriefe der Vereinigungen in denen er Mitglied war und an deren Herausgabe er mitwirkte bzw. die er verantwortete wieder (1951 - 1971). Auch einige biographische Unterlagen, bestehend aus Dokumenten der privaten Lebensführung, Selbstzeugnissen, Zeitungsartikel über Ludwig Humborg, einer kleinen Zahl privater Korrespondenzen und Unterlagen zum Tod Ludwig Humborgs 1972 sind Teil des Bestandes (1909 - 1972).
Vorwort: Laufzeit: 1778 - 1987
Umfang: 143 Verzeichnungseinheiten (5,2 lfm.)
Zitierung: StdAMs, Nachlass Humborg, Nr. ...
Bestandsgeschichte:
Der Nachlass wurde dem Stadtarchiv im März 2004 als Depositum übergeben. Ein kleiner Teil des ursprünglich übergebenen Nachlasses wurde dem Nachlassgeber im September 2012 zurück gegeben. Diese 14 Verzeichnungseinheiten des ursprünglich übergebenen Nachlasses wurde dem Nachlassgeber im September 2012 zurück gegeben. Es handelt sich um die Nr. 9 bis 20 sowie Nr. 93 und 94. Zudem wurden die Nr. 34 bis 40 in dem Zuge in die Zeitungsausschnittsammlung des Stadtarchivs (ZAUS) überführt worden. Eine Dokumentation der Zielordner der ZAUS erfolgte jedoch nicht.
Lebensdaten:
- geb. 19.03.1890 in Münster
- 1914/15 und 1919: Prüfungen für das Höhere Lehramt
- 1914: Promotion über "Die Hexenprozesse in der Stadt Münster"
- 1919-1922: Studienassessor in Oldenburg i. O.
- 1922-1938: Studienrat am Städtischen Gymnasium und Realgymnasium
- 1938-1941: Studienrat an der Oberschule für Jungen Am Wasserturm, seit 1941 als Oberstudienrat
- 1941/1942: Oberschule für Mädchen Am Bispinghof
- 1942-1946: Oberschule Am Wasserturm sowie Hermann-Löns-Schule
- 1939-1946: stellvertretender Schulleiter Wasserturm-Schule, Oberschule Am Bispinghof sowie Hermann-Löns-Schule
- 1946-1955: Lehrer am Ratsgymnasium
- 1955: Pensionierung
- 1960: Verleihung der Paulus-Plakette der Stadt Münster
- 1960: Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse
- 1972: Straßenbenennung Humborgweg (erstmalige Benennung des Aa-Seitenwegs)
- verst. 11.01.1972 in Münster
Mitgliedschaften:
Humborg war Mitglied der Großen Schützengesellschaft, Dicke-Wiewe-Petri-Bruderschaft, Bruderschaft Sankt Georgs-Ritter und der Sankt Antonii-Erzbruderschaft. Er engagierte sich seit 1953 als Gründungs-Vorsitzender im Heimatverein "Vereinigung Niederdeutsches Münster" und im Verein für Westfälische Geschichte. Er lehrte außerdem an der Volkshochschule Münster und gehörte der städtischen Kommission zur Benennung von Straßen an. Darüber hinaus verfasste er zahlreiche heimatkundliche Schriften verschiedenster Art. Er hielt historische, kunsthistorische und geographische Vorträge, gab einschlägige Führungen und setzte sich für die Stadtbildpflege ein.
Rolle im Nationalsozialismus:
Weitere Information zu Ludwig Humborg und insbesondere eine Einschätzung zu seiner Rolle im Nationalsozialismus finden sich im Kontext der 2012 erfolgten Umbenennung des Münsteraner Humborgwegs hier: https://www.muenster.de/stadt/strassennamen/humborgweg.html
Inhalt:
Die beiden Schwerpunkt des Bestandes bilden zum einen Unterlagen zu den von Humborg gehaltenen Vorträgen und oft auch damit verbundenen Reisen sowie die von ihm verfassten Aufsätze (1922 - 1971). Zum anderen umfasst der Bestand eine Materialsammlung aus Druckschriften, Zeichnungen, Karten, Lichtbildern und Zeitungsausschnittsammlungen zu historischen, kunsthistorischen und geographischen Themen (1911 - 1971). Daneben bilden sich auch seine Mitgliedschaften und die im zuteil gewordenen Ehrungen im Bestand ab. Überwiegende finden sich Rundbriefe der Vereinigungen in denen er Mitglied war und an deren Herausgabe er mitwirkte bzw. die er verantwortete wieder (1951 - 1971). Auch einige biographische Unterlagen, bestehend aus Dokumenten der privaten Lebensführung, Selbstzeugnissen, Zeitungsartikel über Ludwig Humborg, einer kleinen Zahl privater Korrespondenzen und Unterlagen zum Tod Ludwig Humborgs 1972 sind Teil des Bestandes (1909 - 1972).
Vorwort: Laufzeit: 1778 - 1987
Umfang: 143 Verzeichnungseinheiten (5,2 lfm.)
Zitierung: StdAMs, Nachlass Humborg, Nr. ...
Bestandsgeschichte:
Der Nachlass wurde dem Stadtarchiv im März 2004 als Depositum übergeben. Ein kleiner Teil des ursprünglich übergebenen Nachlasses wurde dem Nachlassgeber im September 2012 zurück gegeben. Diese 14 Verzeichnungseinheiten des ursprünglich übergebenen Nachlasses wurde dem Nachlassgeber im September 2012 zurück gegeben. Es handelt sich um die Nr. 9 bis 20 sowie Nr. 93 und 94. Zudem wurden die Nr. 34 bis 40 in dem Zuge in die Zeitungsausschnittsammlung des Stadtarchivs (ZAUS) überführt worden. Eine Dokumentation der Zielordner der ZAUS erfolgte jedoch nicht.
Lebensdaten:
- geb. 19.03.1890 in Münster
- 1914/15 und 1919: Prüfungen für das Höhere Lehramt
- 1914: Promotion über "Die Hexenprozesse in der Stadt Münster"
- 1919-1922: Studienassessor in Oldenburg i. O.
- 1922-1938: Studienrat am Städtischen Gymnasium und Realgymnasium
- 1938-1941: Studienrat an der Oberschule für Jungen Am Wasserturm, seit 1941 als Oberstudienrat
- 1941/1942: Oberschule für Mädchen Am Bispinghof
- 1942-1946: Oberschule Am Wasserturm sowie Hermann-Löns-Schule
- 1939-1946: stellvertretender Schulleiter Wasserturm-Schule, Oberschule Am Bispinghof sowie Hermann-Löns-Schule
- 1946-1955: Lehrer am Ratsgymnasium
- 1955: Pensionierung
- 1960: Verleihung der Paulus-Plakette der Stadt Münster
- 1960: Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse
- 1972: Straßenbenennung Humborgweg (erstmalige Benennung des Aa-Seitenwegs)
- verst. 11.01.1972 in Münster
Mitgliedschaften:
Humborg war Mitglied der Großen Schützengesellschaft, Dicke-Wiewe-Petri-Bruderschaft, Bruderschaft Sankt Georgs-Ritter und der Sankt Antonii-Erzbruderschaft. Er engagierte sich seit 1953 als Gründungs-Vorsitzender im Heimatverein "Vereinigung Niederdeutsches Münster" und im Verein für Westfälische Geschichte. Er lehrte außerdem an der Volkshochschule Münster und gehörte der städtischen Kommission zur Benennung von Straßen an. Darüber hinaus verfasste er zahlreiche heimatkundliche Schriften verschiedenster Art. Er hielt historische, kunsthistorische und geographische Vorträge, gab einschlägige Führungen und setzte sich für die Stadtbildpflege ein.
Rolle im Nationalsozialismus:
Weitere Information zu Ludwig Humborg und insbesondere eine Einschätzung zu seiner Rolle im Nationalsozialismus finden sich im Kontext der 2012 erfolgten Umbenennung des Münsteraner Humborgwegs hier: https://www.muenster.de/stadt/strassennamen/humborgweg.html
Inhalt:
Die beiden Schwerpunkt des Bestandes bilden zum einen Unterlagen zu den von Humborg gehaltenen Vorträgen und oft auch damit verbundenen Reisen sowie die von ihm verfassten Aufsätze (1922 - 1971). Zum anderen umfasst der Bestand eine Materialsammlung aus Druckschriften, Zeichnungen, Karten, Lichtbildern und Zeitungsausschnittsammlungen zu historischen, kunsthistorischen und geographischen Themen (1911 - 1971). Daneben bilden sich auch seine Mitgliedschaften und die im zuteil gewordenen Ehrungen im Bestand ab. Überwiegende finden sich Rundbriefe der Vereinigungen in denen er Mitglied war und an deren Herausgabe er mitwirkte bzw. die er verantwortete wieder (1951 - 1971). Auch einige biographische Unterlagen, bestehend aus Dokumenten der privaten Lebensführung, Selbstzeugnissen, Zeitungsartikel über Ludwig Humborg, einer kleinen Zahl privater Korrespondenzen und Unterlagen zum Tod Ludwig Humborgs 1972 sind Teil des Bestandes (1909 - 1972).
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET