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Korrespondenz von Alice Berend an Margarete Ullstein
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Handschriftenabteilung I >> Archivalie – Korrespondenz
ca. 1934
"Liebe Frau Ullstein,
Ihnen , Ihrem Herrn Gemahl und den lieben Ihren wirklich herzliche Ostergrüsse. Ich hätte Sie sehr gern wieder gesprochen, ich bestellte vor dem 1. März verschiedene telef. Grüsse in der Taunusstr., aber ich begreife wohl, daß Sie in diesen Tagen zu sehr in Anspruch genommen waren. - Hoffentlich ist dort im engen Kreis, alles zur Zufriedenheit bei Ihnen und Sie können sich des Frühlings freuen, der immer wieder ein Winter ist.
Das Eingehen der Vossischen Zeitung!- 'Was nützt's reden' - sagte mein Großvater, als Lieblingsspruch. Aber traurig ist man, und die tiefe Bedeutung übersieht man auch nicht. -
Ich reise in den nächsten Tagen wieder nach Zürich, um dort aus eignen Arbeiten vorzulesen, man besinnt sich dortmal wieder ein wenig auf sich selbst, aber ich reise nicht ganz unbeschwert ich leide an einer Herzermüdung und soll bald eine Liegekur im Sommer machen. Mal sehen was die Schweizer Freunde dazu sagen!
Geschrieben habe ich seit 3/4 Jahr nichts mehr! Obwohl es durchaus nicht kahl und gedankenleer in mir ist, aber -
Also in Herzlichkeit und mit Grüssen denen sich mein Mann anschliesst stets Ihre Alice Berend"
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.