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Johann von Rinderbach, genannt von Lynegg, Bürger zu Gmünd, der in Gefangenschaft der Stadt Gmünd gewesen ist, schwört Urfehde und setzt zu Bürgen seinen Bruder Konrad, seinen Tochtermann Endres und seinen Sohn Stephan.
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Johann von Rinderbach, genannt von Lynegg, Bürger zu Gmünd, der in Gefangenschaft der Stadt Gmünd gewesen ist, schwört Urfehde und setzt zu Bürgen seinen Bruder Konrad, seinen Tochtermann Endres und seinen Sohn Stephan.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 177 S Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt
Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt >> 15. Gerichtswesen >> 15.3 Kriminalwesen, vor allem Urfehden
1377 November 13 (Freitag nach Martini)
Urkunden
Aussteller: Johann von Rinderbach, genannt von Lynegg, Bürger zu Gmünd
Zeugen: Konrad von Rinderbach; Endres, Tochtermann des Johann von Rinderbach; Stephan, Sohn des Johann von Rinderbach
Siegler: Johann von Rinderbach, genannt von Lynegg, Bürger zu Gmünd; Konrad von Rinderbach; Endres, Tochtermann des Johann von Rinderbach; Stephan, Sohn des Johann von Rinderbach
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.