Ulrich [VI. de Mont], Bischof von Chur, ersucht die eifrigen Katholischen um eine christliche Beihilfe für den Kirchenbau der Bistumsangehörigen auf dem Buchboden in der Pfarrei Sonntag. Diese sind von ihrer Pfarrkirche zwei Stunden entfernt. Sie müssen auf dem Weg große Tobel überwinden und stehen in Gefahr von Schneelawinen, so daß sie den Bau einer Kirche zu Ehren der Gottesmutter, des St. Antonius von Padua und der Hl. Katharina begonnen haben.
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Ulrich [VI. de Mont], Bischof von Chur, ersucht die eifrigen Katholischen um eine christliche Beihilfe für den Kirchenbau der Bistumsangehörigen auf dem Buchboden in der Pfarrei Sonntag. Diese sind von ihrer Pfarrkirche zwei Stunden entfernt. Sie müssen auf dem Weg große Tobel überwinden und stehen in Gefahr von Schneelawinen, so daß sie den Bau einer Kirche zu Ehren der Gottesmutter, des St. Antonius von Padua und der Hl. Katharina begonnen haben.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M U 210
HSTAM Weingarten Nr. 269
HSTAM Öst. Extr. 3902
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1688 Mai 20 (den 20. tag monats Maii)
27 x 38,7 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament fleckig
Ausstellungsort: Chur
Aussteller: Ulrich [VI. de Mont], Bischof von Chur
Empfänger: Bistumsangehörige auf dem Buchboden in der Pfarrei Sonntag
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel
Ausstellungsort: Chur
Aussteller: Ulrich [VI. de Mont], Bischof von Chur
Empfänger: Bistumsangehörige auf dem Buchboden in der Pfarrei Sonntag
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel
Mont, Ulrich IV. de, Bischof von Chur
Buchboden : Sonntag, Vorarlberg [A]
Chur, Kt. Graubünden [CH]; Bischof
Sonntag, Vorarlberg [A]; Pfarrei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:31 MEZ
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