Bischof Otto von Passau überträgt die von den Brüdern Albert und Reichger von Pernstain(1) heimgefallenen Lehen an seinen Lehensmann Ritter Heinrich von Harchhaim(2). Ein Lehen liegt in Haettingen(3), Afterlehen des Dietrich von Prunst(4), ebenso die Lehen in Prunst, Afterlehen des Hauzenbergers(5). Lehen in Eberhartsdorf(6) als Afterlehen des Hauzenbergers, ebenso in Hofsteten(7) und Gemptingen(8). Zeugen: Siboto von Lonstorf(9), Berhtold von Haidendorf(10), Meinhalm von Watzemstorf(11), Ulrich von Radekk(12) und sein Bruder Heinrich, Heinrich von Aigling(13), Hugo von Sauerstetten(14), Ekhard von Slehdorf(15). S: Bischof Otto, Albert und Reichger von Pernstain
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Bischof Otto von Passau überträgt die von den Brüdern Albert und Reichger von Pernstain(1) heimgefallenen Lehen an seinen Lehensmann Ritter Heinrich von Harchhaim(2). Ein Lehen liegt in Haettingen(3), Afterlehen des Dietrich von Prunst(4), ebenso die Lehen in Prunst, Afterlehen des Hauzenbergers(5). Lehen in Eberhartsdorf(6) als Afterlehen des Hauzenbergers, ebenso in Hofsteten(7) und Gemptingen(8). Zeugen: Siboto von Lonstorf(9), Berhtold von Haidendorf(10), Meinhalm von Watzemstorf(11), Ulrich von Radekk(12) und sein Bruder Heinrich, Heinrich von Aigling(13), Hugo von Sauerstetten(14), Ekhard von Slehdorf(15). S: Bischof Otto, Albert und Reichger von Pernstain
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden, BayHStA, Kloster Passau-Niedernburg Urkunden 23
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden >> 1251-1400
1263 März 22
Fußnoten:
1) Bärnstein (Gde. Grafenau, Lkr. Freyung-Grafenau)
2) Harchheim (PB Schärding, OÖ, A)
3) ?
4) Prünst (Gde. Schöllnach, Lkr. Deggendorf)
5) Hauzenberg (Lkr. Passau)
6) Eberhardsberg ? (Gde. Büchlberg, Lkr. Passau)
7) Hofstetten (Gde. Salzweg, Lkr. Passau)
8) ?
9) Lonsdorf (PB Linz, OÖ, A)
10) ?
11) Wotzmannsdorf (Gde. Hutthurm, Lkr. Passau)
12) Radeck (Gde. Kastl, Lkr. Altötting)
13) ?
14) Safferstetten (Gde. Bad Füssing, Lkr. Passau)
15) Schleedorf (Salzburg, krfr.St. Salzburg, A)
1) Bärnstein (Gde. Grafenau, Lkr. Freyung-Grafenau)
2) Harchheim (PB Schärding, OÖ, A)
3) ?
4) Prünst (Gde. Schöllnach, Lkr. Deggendorf)
5) Hauzenberg (Lkr. Passau)
6) Eberhardsberg ? (Gde. Büchlberg, Lkr. Passau)
7) Hofstetten (Gde. Salzweg, Lkr. Passau)
8) ?
9) Lonsdorf (PB Linz, OÖ, A)
10) ?
11) Wotzmannsdorf (Gde. Hutthurm, Lkr. Passau)
12) Radeck (Gde. Kastl, Lkr. Altötting)
13) ?
14) Safferstetten (Gde. Bad Füssing, Lkr. Passau)
15) Schleedorf (Salzburg, krfr.St. Salzburg, A)
Pergament
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: 3 anhangende Siegel. Siegel 1 beschädigt, Siegel 2 stark beschädigt, Siegel 3 fehlt.
Überlieferung: Original
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Passau
Literatur: Regest: RB 3, S. 198.
Originaldatierung: XI kalendas aprilis.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1263
Monat: 3
Tag: 22
Überlieferung: Original
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Passau
Literatur: Regest: RB 3, S. 198.
Originaldatierung: XI kalendas aprilis.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1263
Monat: 3
Tag: 22
Lonstorf: Otto von, Bischof von Passau
Pernstain: Albert u. Reichger von, Brüder
Harcheim: Heinrich von
Prunst: Dietrich von
Hautzenberger
Lonsdorf: Sibot von
Haidenhof: Berhtold von
Watzmanstorf: Meinhalm von
Radekk: Ulrich von
Radekk: Heinrich, Bruder des Ulrich
Aigling: Heinrich
Saverstetten: Hugo von
Slehdorf: Ekhard von
Bärnstein (Gde. Grafenau, Lkr. Freyung-Grafenau)
Harchheim (PB Schärding, OÖ, A)
Prünst (Gde. Schöllnach, Lkr. Deggendorf)
Hauzenberg (Lkr. Passau)
Eberhardsberg (Gde. Büchlberg, Lkr. Passau): Lehen
Hofstetten (Gde. Salzweg, Lkr. Passau): Lehen
Lonsdorf (PB Linz-Land, OÖ, A)
Wotzmannsdorf (Gde. Hutthurm, Lkr. Passau)
Radeck (Gde. Kastl, Lkr. Altötting)
Safferstetten (Gde. Bad Füssing, Lkr. Passau)
Schleedorf (Stadt Salzburg, Salzburg, A)
Passau (krfr.St.), Hochstift: Bischöfe \ Otto von Lonstorf
Gemptingen: Lehen
Haettingen: Lehen
Afterlehen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:31 MESZ