Inventar über die Verlassenschaft des am 28. Juli 1607 verstorbenen Georg Wolf von und zu Hardheim und Domeneck, gefertig von Notar Konrad Hintermeyer im Auftrag der Eigentumserben, nämlich Hans Friedrich Schenk von Symau als Ehevogt seiner Frau Agatha geb. Fuchs von Schweinshausen und Philipp Ernst von Berlichingen als Vormund der drei Kinder der verstorbenen Schwester des Erblassers Ursula von Herda, geb. von Hardheim, Hans Kaspar, Susanna Regina und Amalia Rosina von Herda
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Inventar über die Verlassenschaft des am 28. Juli 1607 verstorbenen Georg Wolf von und zu Hardheim und Domeneck, gefertig von Notar Konrad Hintermeyer im Auftrag der Eigentumserben, nämlich Hans Friedrich Schenk von Symau als Ehevogt seiner Frau Agatha geb. Fuchs von Schweinshausen und Philipp Ernst von Berlichingen als Vormund der drei Kinder der verstorbenen Schwester des Erblassers Ursula von Herda, geb. von Hardheim, Hans Kaspar, Susanna Regina und Amalia Rosina von Herda
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 94 a Bü 2
B 94a Bü 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 94 a von Hardheim: Familienarchiv
von Hardheim: Familienarchiv >> Akten und Bände >> Familie
1607
Enthält: Anschlag über die Eigengüter zu und um Hardheim, Bretzigheim, Erfeld, Buch am Ahorn, Höpfingen, Schlempersweiler (Schlempertshof ?), Wolferstetten, Ämpfingen (mit Abschriften mainzischer Kaufbriefe über diese Güter von 1608), Bl. 5-46; Hausrat und Fahrhabe zu Hardheim und deren Aufteilung, Bl. 46-60; Rechnung über die Erbschaftsverwaltung durch Hans Friedrich Schenk von Symau, Bl. 61-72; Beschreibung der Behausung zu Miltenberg, der verkauften Güter zu Hirschlanden, Kaufbrief und Verzeichnis der Dokumente betr. Hirschlanden und die Pfarrei Höpfingen, Bl. 73-83; Beschreibung und Anschlag der Güter zu Domeneck, Assumstadt, Züttlingen (mit Urkundenabschriften), Bl. 84-132; Beschreibung und Teilung der Fahrnis zu Domeneck, Bl. 133-138; Verzeichnis der hardheimischen Rechtfertigungen (Prozesse), Bl. 139-141; Beschreibung der derzeit in Sennfeld aufbewahrten hardheimischen Dokumente, Bl. 141-192; Grundteilung zu Züttlingen zwischen Bischof Julius von Würzburg und der von Herdaschen Vormundschaft, Bl. 193-204
1 Bd., 209 Bl.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:46 MEZ
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