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Konstantin [von Buttlar], Abt von Fulda, bekundet für sich und
seine Nachfolger, dass er dem Untertan des Klosters in Florenberg, Johann
Vöhler (V...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1711-1720
1715 Mai 8
Ausfertigung, Papier, Siegel (fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geschehen Fuldt den 8ten Maii 1715
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konstantin [von Buttlar], Abt von Fulda, bekundet für sich und seine Nachfolger, dass er dem Untertan des Klosters in Florenberg, Johann Vöhler (Vehler), sowie dessen Ehefrau und seinen Erben auf dessen Bitten hin zwei wüste Stücke Landes nach fuldischem Lehnrecht als Erblehen mit allem Nutzen und allen Rechten verkauft hat. Die wüsten Flächen, deren Lage genau beschrieben wird, sind achteinhalb Äcker und 15 Ruten groß. Für die Grundstücke muss Johann Vöhler dem Kloster jährlich an Michaelis [September 29] einen halben Gulden als Erbzins in das Register des Zentamts geben. Die Kaufsumme für die Grundstücke beträgt 40 Gulden. Ankündigung des Siegels der Rentkammer des Klosters Fulda. Handlungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: 1. Seite, 2. Seite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Rentkammer des Klosters Fulda]
Der Verkaufsurkunde ist die entsprechende Seite aus dem Register des Zentamts des Klosters beigefügt, die unter den beiden ersten Rubriken (Nr. 1 und Nr. 3) die genaue Größe und Lage der beiden an Johann Vöhler in Florenberg verliehenen Grundstücke beinhaltet, die ihm für 40 Gulden verkauft worden sind und für die er jährlich einen halben Gulden Erbzins zu zahlen hat. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.