Johann Molfenter von Gögglingen ("Gögklingen") [Stadt Ulm] bekennt, dass ihm der Ratsältere, Richter und Bürger in Ulm Daniel Schad einen Hof in Mussingen [Gde. Illerkirchberg/Alb-Donau-Kreis], den zuvor Johann Bertelin genannt Nadler bewirtschaftet hat, zu Erbrecht verliehen hat. Dazu gehören Haus, Hofstatt, Stadel und Garten im Dorf zwischen dem Acker des Johann Menrat und der Hofstatt des Paul Hohenbuch, ein Gärtlein zwischen der Hofstatt des Johann Taub und dem Garten des Georg ("Jorg") Gall sowie Äcker und Mähder. Er verpflichtet sich, davon jährlich 5 Imi Roggen und 5 Imi Hafer Ulmer Maß, 1 Pfund Heller Heugeld, 200 Eier, 4 Hühner und 1 Henne nach Ulm zu liefern. Er oder seine Erben können das Erbrecht an dem Hof mit Zustimmung der Herrschaft an geeignete Personen veräußern. Bei einem Besitzerwechsel steht der Herrschaft von dem bisherigen Inhaber 1 rheinischer Gulden als Weglöse und von dem neuen Besitzer dieselbe Summe als Handlohn zu.