Kaufkontrakt, laut dessen die fürstliche Regierung und Kammer zu Schwarzenberg auf Grund höchster Genehmigung des durchlauchtigen Fürsten (Johann) vom 10. Januar d. J. an David Christoph Fischer das herrschaftliche Brauhaus zu Marktbreit mit der neu erbauten Braustätte und Branntweinbrauerei, dann mit Keller, Stallung, Hofreite und rückwärts gelegenem Felsenkeller nebst sämtlichen Braugeschirren und verschiedenen Mobilien als ein privilegiertes Kammerobjekt mit allen darauf ruhenden Rechten und Gerechtigkeiten, darunter die Wirtschafts- und Gastgerechtigkeit, gegen teils sogleiche, teils baldige Bezahlung des vereinbarten Kaufschillings per 5100 fl rh und jährliche Entrichtung einer Kammersteuer von 106 fl rh verkauft hat.
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Kaufkontrakt, laut dessen die fürstliche Regierung und Kammer zu Schwarzenberg auf Grund höchster Genehmigung des durchlauchtigen Fürsten (Johann) vom 10. Januar d. J. an David Christoph Fischer das herrschaftliche Brauhaus zu Marktbreit mit der neu erbauten Braustätte und Branntweinbrauerei, dann mit Keller, Stallung, Hofreite und rückwärts gelegenem Felsenkeller nebst sämtlichen Braugeschirren und verschiedenen Mobilien als ein privilegiertes Kammerobjekt mit allen darauf ruhenden Rechten und Gerechtigkeiten, darunter die Wirtschafts- und Gastgerechtigkeit, gegen teils sogleiche, teils baldige Bezahlung des vereinbarten Kaufschillings per 5100 fl rh und jährliche Entrichtung einer Kammersteuer von 106 fl rh verkauft hat.
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden 2956
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden >> Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden (Rep. 321.1) >> B. Urkunden aus dem Seinsheimer Archiv >> B.3. Gütererwerbungen und Veräußerungen >> B.3.4. Marktbreit, Fuchsstadt (Seinsh. Arch. Lade 42)
1784 Mai 12
Ausfertigung.
Urkunden
deutsch
Ausstellungsort: Schwarzenberg
Fischer, David Christoph
Schwarzenberg, Johann Nepomuk Anton Joseph Joachim Procopius Fürst zu (geb. 1742, gest. 1789)
Schwarzenberg (Gde. Scheinfeld, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim), Ausstellungsort
Marktbreit (Lkr. Kitzingen), Brauhaus
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:54 MESZ
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- B. Urkunden aus dem Seinsheimer Archiv (Gliederung)
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