Die Witwe Maria Bockerin und ihr Beistand Andree Schmölz am Osterman Gut zu Aufham (1) im Stauffeneckher (2) Gericht verkaufen Joseph Löfflberger, Bauernsohn am Stain in Thurnberg (3) und seiner künftigen Ehefrau Katharina Lebesmüllpacherin, beide persönlich anwesend, ersterer vertreten durch Leopold Staindl zu hintern Gfahls (4) im Glanegger (5) Pfleggericht, letztere vertreten durch ihren Bruder Vicenz Lebesmillpacher am Küensperg (6) Gut im Landgericht Anthering (6), ihre seit dem 14. X 1779 allein besessene Lehensgerechtigkeit auf dem Grueber Lehen, auch Rauchschweigl Gut genannt, zu Aufham in Staufenecker Pfleggericht und Oelbergskürchner (7) Pfarr, welches Beutellehen des Erzstifts Salzburg ist und quittieren den Empfang des Kaufbetrags. Zeugen: Franz Stain, Anton Hartmayr, beide Bedienstete der Raitmeisterey [mitverwandte]. Mit eigenhändiger Unterschrift d. Hofmeisters Franz Ignatz Hueber. Empfänger: Löfflberger Joseph. Siegler: S: Salzburg, Erzbischof Hieronymus
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Die Witwe Maria Bockerin und ihr Beistand Andree Schmölz am Osterman Gut zu Aufham (1) im Stauffeneckher (2) Gericht verkaufen Joseph Löfflberger, Bauernsohn am Stain in Thurnberg (3) und seiner künftigen Ehefrau Katharina Lebesmüllpacherin, beide persönlich anwesend, ersterer vertreten durch Leopold Staindl zu hintern Gfahls (4) im Glanegger (5) Pfleggericht, letztere vertreten durch ihren Bruder Vicenz Lebesmillpacher am Küensperg (6) Gut im Landgericht Anthering (6), ihre seit dem 14. X 1779 allein besessene Lehensgerechtigkeit auf dem Grueber Lehen, auch Rauchschweigl Gut genannt, zu Aufham in Staufenecker Pfleggericht und Oelbergskürchner (7) Pfarr, welches Beutellehen des Erzstifts Salzburg ist und quittieren den Empfang des Kaufbetrags. Zeugen: Franz Stain, Anton Hartmayr, beide Bedienstete der Raitmeisterey [mitverwandte]. Mit eigenhändiger Unterschrift d. Hofmeisters Franz Ignatz Hueber. Empfänger: Löfflberger Joseph. Siegler: S: Salzburg, Erzbischof Hieronymus
Erzstift Salzburg Urkunden, BayHStA, Erzstift Salzburg Urkunden 585
GU Staufeneck 47
Erzstift Salzburg Urkunden
Erzstift Salzburg Urkunden >> 1701-1781
1780 Mai 5
Fußnoten:
1) Aufham (Gde. Anger, Lkr. Berchtesgadener Land)
2) Staufeneck (Burg bei Piding, Lkr. Berchtesgadener Land)
3) Thumberg (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
4)
5) Glanegg (Schloss bei Glanegg, PB Salzburg-Umgebung, Salzburg, A)
6) Königsberg (Gde Lehen, PB Salzburg-Umgebung, Salzburg, A)
7) Anthering (PB Salzburg-Umgebung, Salzburg, A)
8) Ölbergskirchen (Gde. Anger, Lkr. Berchtesgadener Land)
1) Aufham (Gde. Anger, Lkr. Berchtesgadener Land)
2) Staufeneck (Burg bei Piding, Lkr. Berchtesgadener Land)
3) Thumberg (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
4)
5) Glanegg (Schloss bei Glanegg, PB Salzburg-Umgebung, Salzburg, A)
6) Königsberg (Gde Lehen, PB Salzburg-Umgebung, Salzburg, A)
7) Anthering (PB Salzburg-Umgebung, Salzburg, A)
8) Ölbergskirchen (Gde. Anger, Lkr. Berchtesgadener Land)
Erzstift Salzburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Hofkammeramtssekretsiegel
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Salzburg, Hofmeisterei
Vermerke: RV: Kaufbrief den Josephen Löfflberger und seiner künftigen ehewürthin Katharina Lebesmüllpacherin um die lehensgerechtigkeit an und auf dem grueber lehen ins gemain das Rauchschweigl gut genannt zu Aufham Stauffenecker pfleggerichts und Oelbergskürchner P r ligend angehörig. B: L. N. 21 9 10/4 5 rot: 8 47
Originaldatierung: Hofmeisterey in Salzburg, 5. may 1780
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1780
Monat: 5
Tag: 5
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Salzburg, Hofmeisterei
Vermerke: RV: Kaufbrief den Josephen Löfflberger und seiner künftigen ehewürthin Katharina Lebesmüllpacherin um die lehensgerechtigkeit an und auf dem grueber lehen ins gemain das Rauchschweigl gut genannt zu Aufham Stauffenecker pfleggerichts und Oelbergskürchner P r ligend angehörig. B: L. N. 21 9 10/4 5 rot: 8 47
Originaldatierung: Hofmeisterey in Salzburg, 5. may 1780
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1780
Monat: 5
Tag: 5
Huber: Franz Ignaz, Hofmeistereiverwalter, Salzburg
Bocker: Maria
Schmölz: Andre, Ostermanngut, Aufham
Löffelberger: Joseph, Stein am Thumberg
Lebesmüllpacher: Katharina, Schwester v. Vinzenz
Lebesmüllpacher: Vinzenz, Königsberg, Bruder v. Katharina
Staindl: Leopold, Gfahls
Stein: Franz, Bediensteter d. Raitmeisterei d. Hofkammer, Salzburg
Hartmayr: Anton, Bediensteter d. Raitmeisterei d. Hofkammer, Salzburg
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Hofmeisterei
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Hofmeister\ Franz Anton Hueber
Aufham (Gde. Anger, Lkr. Berchtesgadener Land): Gut Osterham
Aufham (Gde. Anger, Lkr. Berchtesgadener Land): Gut Gruber Lehen
Aufham (Gde. Anger, Lkr. Berchtesgadener Land): Rauchschweigl Gut
Aufham (Gde. Anger, Lkr. Berchtesgadener Land): Beutellehen
Staufeneck (Burg bei Piding, Lkr. Berchtesgadener Land), Gericht
Thumberg (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
Glanegg (Schloss bei Glanegg, PB Salzburg-Umgebung, Salzburg, A), Gericht
Königsberg (Gde Lehen, PB Salzburg-Umgebung, Salzburg, A)
Anthering (PB Salzburg-Umgebung, Salzburg, A), Gericht
Ölbergskirchen (Gde. Anger, Lkr. Berchtesgadener Land), Pfarrei
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöfe\ Hieronymus
Beutellehen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:39 MESZ
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