Gräflich Mansfeldische (Regierungs-) Kanzlei (Bestand)
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A 32a II (Benutzungsort: Wernigerode)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) >> 01.04. Kursächsische Gebiete >> 01.04.03. Inkorporierte reichsständische Gebiete (Barby, Mansfeld, Querfurt, Henneberg) >> 01.04.03.03. Akten >> 01.04.03.03.01. Ober- und Mittelbehörden
(1614) 1697 - 1782
Findhilfsmittel: Findbuch aus dem 19. Jh. (online recherchierbar)
Registraturbildner: Seit dem 16. Jahrhundert stand die Grafschaft Mansfeld unter der Oberlehnsherrschaft Kursachsens, des Erzbistums Magdeburg und des Bistums Halberstadt. Sie war auf drei Linien des Grafenhauses aufgeteilt, die sich nach ihren Wohnsitzen als Vorderort, Mittelort und Hinterort bezeichneten. Aufgrund der erheblichen Schulden der Grafen von Mansfeld kam es zwischen 1570 und 1579 zur Sequestration der Grafschaft Mansfeld, die sich ursprünglich nur auf die Linie Vorderort bezog. Der Tod des letzten Fürsten von Mansfeld-Fondi 1780 bedeutete das Ende der Grafschaft Mansfeld.
Bestandsinformationen: Die Regierung Magdeburg gab Akten der gräflichen (Regierungs-) Kanzlei 1909 an das heutige Landeshauptarchiv ab, aus denen der vorliegende Bestand gebildet wurde, der ursprünglich durch ein aus dem 19. Jh. stammendes Behördenfindbuch erschlossen worden ist. Dessen Überarbeitung und Retrokonversion wurde im April 2012 vorgenommen
Registraturbildner: Seit dem 16. Jahrhundert stand die Grafschaft Mansfeld unter der Oberlehnsherrschaft Kursachsens, des Erzbistums Magdeburg und des Bistums Halberstadt. Sie war auf drei Linien des Grafenhauses aufgeteilt, die sich nach ihren Wohnsitzen als Vorderort, Mittelort und Hinterort bezeichneten. Aufgrund der erheblichen Schulden der Grafen von Mansfeld kam es zwischen 1570 und 1579 zur Sequestration der Grafschaft Mansfeld, die sich ursprünglich nur auf die Linie Vorderort bezog. Der Tod des letzten Fürsten von Mansfeld-Fondi 1780 bedeutete das Ende der Grafschaft Mansfeld.
Bestandsinformationen: Die Regierung Magdeburg gab Akten der gräflichen (Regierungs-) Kanzlei 1909 an das heutige Landeshauptarchiv ab, aus denen der vorliegende Bestand gebildet wurde, der ursprünglich durch ein aus dem 19. Jh. stammendes Behördenfindbuch erschlossen worden ist. Dessen Überarbeitung und Retrokonversion wurde im April 2012 vorgenommen
Laufmeter: 1
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) (Tektonik)
- 01.04. Kursächsische Gebiete (Tektonik)
- 01.04.03. Inkorporierte reichsständische Gebiete (Barby, Mansfeld, Querfurt, Henneberg) (Tektonik)
- 01.04.03.03. Akten (Tektonik)
- 01.04.03.03.01. Ober- und Mittelbehörden (Tektonik)
- Gräflich Mansfeldische (Regierungs-) Kanzlei (Bestand)