o. T. [Entwürfe für die Dekoration des Königszimmers im Kernschloss von Schloss Lichtenstein]
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 97 Nr. 95
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 97 Pläne und Ansichten des Schlosses Lichtenstein mit Plänen zum Palais Urach (vormals Palais Taubenheim) in Stuttgart
Pläne und Ansichten des Schlosses Lichtenstein mit Plänen zum Palais Urach (vormals Palais Taubenheim) in Stuttgart >> 3. Entwürfe, Pläne und Aufrisse zu einzelnen Bauten der Schlossanlage >> 3.1 Kernschloss >> 3.1.6 Entwürfe von Georg Eberlein für die Wand- und Deckenmalereien sowie Türen und Fenstern im Kernschloss >> 3.1.6.3 Königszimmer
Enthält:
Sorgfältig ausgeführte Zeichnungen; Wandaufriss (obere Reihe, links): drei spitzbogige Biforienfenster mit Maßwerk, unterhalb der Fenster Malereien, die Spitzbögen darstellen, zwischen den Fenstern jeweils ein Spiegel in einem Rahmen mit gotischen Verzierungen, unterhalb der Spiegel Konsole im Stil der Gotik, die Spiegel werden von Holzrahmen umrahmt, die Ornamente im Stil der Gotik und Rankenmotive aufweisen; Wandaufriss (obere Reihe, rechts): rechteckige Tür, rechts davon Gemälde, ein Mann und eine Dame in Renaissancetracht darstellend, rechts von dem Gemälde ein Kachelofen mit Darstellung eines Wappenschildes, bei dem kein Motiv erkennbar ist, rechts vom Kachelofen ein Gemälde, einen vornehm gekleideten Herrn und eine Dame in Renaissancetracht und einen Mann in einfacher Kleidung zeigend, Letzterer küsst dem vornehm gekleideten Herrn ehrfurchtsvoll die Hand, rechts von dem Gemälde eine rechteckige Tür, neben der Tür ein Gemälde, einen Mann in Ritterrüstung und eine Dame darstellend, unterhalb der Gemälde aufgemalte Spitzbögen, über den Gemälden und den Türen Ornamente im Stil der Gotik und Rankenmotive; Wandaufriss (untere Reihe, links): Gemälde von Graf Eberhard V. im Bart (Herzog Eberhard I.) von Württemberg, unterhalb des Gemäldes Abbildung eines Wappenschildes, bei dem kein Motiv erkennbar ist, und unterhalb des rechten Fensters eine Wandbank, beiderseits des Gemäldes jeweils ein rechteckiges Biforienfenster, unterhalb der Fenster Malereien, die Spitzbögen zeigen; Wandaufriss
(untere Reihe, Mitte): Profil einer Wandbank und einer Konsole mit gotischen Schnitzereien; Wandaufriss (untere Reihe, rechts): Gemälde, Herzog Ulrich von Württemberg in Renaissancetracht mit seiner Dogge darstellend, auf dem Entwurf trägt Herzog Ulrich Renaissancetracht, während er auf der Ausführung des Gemäldes im Königszimmer eine Rüstung trägt, unterhalb des Gemäldes Abbildung eines Wappenschildes, bei dem kein Motiv erkennbar ist, beiderseits des Gemäldes jeweils ein rechteckiges Biforienfenster, unterhalb der Fenster Malereien, die Spitzbögen darstellen; nachträgliche Einzeichnungen mit Bleistift von der Hand des Wilhelm Graf von Württemberg, des späteren Wilhelm (I.) Herzog von Urach, in der Mitte des Blattes: Seitenansicht und Grundriss einer Konsole im Stil der Gotik, gotisches Fenster mit Maßwerk.
Künstler: o. V. [Georg Eberlein, durch Vergleich mit signierten Blättern Eberleins ermittelt].
Ausführung: Federzeichnungen, mit grauer Wasserfarbe koloriert, Bleistiftzeichnungen
Originalmaßstab und moderner Maßstab: Linearmaßstab, [Maßstab von 20 württembergischen Fuß (= Schuh)], 20 württembergische Fuß = 18,8 cm, [1 : 30,5], [unter Zugrundelegung eines württembergischen Fußes = 28,649 cm umgerechnet].
Bemerkungen:
Das Königszimmer des Kernschlosses hat seinen Namen in Erinnerung an Friedrich I. König von Württemberg, der in dem Raum, der sich an dieser Stelle im Vorgängerbau befunden hat, übernachtet haben soll.
Sorgfältig ausgeführte Zeichnungen; Wandaufriss (obere Reihe, links): drei spitzbogige Biforienfenster mit Maßwerk, unterhalb der Fenster Malereien, die Spitzbögen darstellen, zwischen den Fenstern jeweils ein Spiegel in einem Rahmen mit gotischen Verzierungen, unterhalb der Spiegel Konsole im Stil der Gotik, die Spiegel werden von Holzrahmen umrahmt, die Ornamente im Stil der Gotik und Rankenmotive aufweisen; Wandaufriss (obere Reihe, rechts): rechteckige Tür, rechts davon Gemälde, ein Mann und eine Dame in Renaissancetracht darstellend, rechts von dem Gemälde ein Kachelofen mit Darstellung eines Wappenschildes, bei dem kein Motiv erkennbar ist, rechts vom Kachelofen ein Gemälde, einen vornehm gekleideten Herrn und eine Dame in Renaissancetracht und einen Mann in einfacher Kleidung zeigend, Letzterer küsst dem vornehm gekleideten Herrn ehrfurchtsvoll die Hand, rechts von dem Gemälde eine rechteckige Tür, neben der Tür ein Gemälde, einen Mann in Ritterrüstung und eine Dame darstellend, unterhalb der Gemälde aufgemalte Spitzbögen, über den Gemälden und den Türen Ornamente im Stil der Gotik und Rankenmotive; Wandaufriss (untere Reihe, links): Gemälde von Graf Eberhard V. im Bart (Herzog Eberhard I.) von Württemberg, unterhalb des Gemäldes Abbildung eines Wappenschildes, bei dem kein Motiv erkennbar ist, und unterhalb des rechten Fensters eine Wandbank, beiderseits des Gemäldes jeweils ein rechteckiges Biforienfenster, unterhalb der Fenster Malereien, die Spitzbögen zeigen; Wandaufriss
(untere Reihe, Mitte): Profil einer Wandbank und einer Konsole mit gotischen Schnitzereien; Wandaufriss (untere Reihe, rechts): Gemälde, Herzog Ulrich von Württemberg in Renaissancetracht mit seiner Dogge darstellend, auf dem Entwurf trägt Herzog Ulrich Renaissancetracht, während er auf der Ausführung des Gemäldes im Königszimmer eine Rüstung trägt, unterhalb des Gemäldes Abbildung eines Wappenschildes, bei dem kein Motiv erkennbar ist, beiderseits des Gemäldes jeweils ein rechteckiges Biforienfenster, unterhalb der Fenster Malereien, die Spitzbögen darstellen; nachträgliche Einzeichnungen mit Bleistift von der Hand des Wilhelm Graf von Württemberg, des späteren Wilhelm (I.) Herzog von Urach, in der Mitte des Blattes: Seitenansicht und Grundriss einer Konsole im Stil der Gotik, gotisches Fenster mit Maßwerk.
Künstler: o. V. [Georg Eberlein, durch Vergleich mit signierten Blättern Eberleins ermittelt].
Ausführung: Federzeichnungen, mit grauer Wasserfarbe koloriert, Bleistiftzeichnungen
Originalmaßstab und moderner Maßstab: Linearmaßstab, [Maßstab von 20 württembergischen Fuß (= Schuh)], 20 württembergische Fuß = 18,8 cm, [1 : 30,5], [unter Zugrundelegung eines württembergischen Fußes = 28,649 cm umgerechnet].
Bemerkungen:
Das Königszimmer des Kernschlosses hat seinen Namen in Erinnerung an Friedrich I. König von Württemberg, der in dem Raum, der sich an dieser Stelle im Vorgängerbau befunden hat, übernachtet haben soll.
36 x 52,5 (Höhe x Breite); Trägerformat: 36 x 52,5 cm (Höhe x Breite)
Autor/Fotograf: siehe oben
Karten und Pläne
Schaden: An den Rändern eingerissen, aber dadurch keine Bild- und Textverluste
Entstehungsstufe: Reinzeichnung
Originalmaßstab: siehe oben
Maßstab: siehe oben
Blattzahl: 1
Entstehungsstufe: Reinzeichnung
Originalmaßstab: siehe oben
Maßstab: siehe oben
Blattzahl: 1
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss, Königszimmer
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss, Wandmalereien
Lichtenstein RT; Schloss, Maßwerk
Lichtenstein RT; Schloss, Möbel
Lichtenstein RT; Schloss, Wappenschmuck
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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21.11.2025, 3:21 PM CET
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- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Archiv der Herzöge von Urach (Archival tectonics)
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