Kauf des Guts Letten und eines ehemals stadt-kemptischen Waldgrundstücks von Franz Frey und seiner Ehefrau Johanna Margaretha, geb. Seuter; [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte]
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StAA, Fürststift Kempten, Archiv Akten 520
BayHStA, Fürststift Kempten/NA, A 0842
Fürststift Kempten, Archiv
Fürststift Kempten, Archiv >> XIII Lit. B - Pfarrei St. Mang
{1573} 1651-1691
Entnommen: Notariatsinstrument über den Widerruf eines der Stadt Kempten eingeräumten Vorkaufsrechts durch Oswald Uderbold (jetzt: Urk. 4064), Vergleich und Pfandbrief wegen des Waldstücks (jetzt: Urk. 5371 und 5373), Kaufbrief und zugehörige Urkunden (jetzt: Urk. 5393, 5394, 5395, 5396, 5399, 5403, 5413, 5416 und 5420)
Fürststift Kempten, Archiv
ungehefteter Akt; Umfang (Seite/Blatt): 15 Prod.
Akten
deutsch
Registratursignatur/AZ: XIII Lit. B n. 41
Frey, Franz
Seuter v. Lötzen, Johanna Margaretha
Uderbold, Oswald
Letten, Pfarrei St. Mang (Stadt Kempten)
Kempten [Reichsstadt], Grundbesitz
Notariat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.04.2025, 08:56 MESZ