Nachlass Speckner (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, S-N 28
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Wertheim >> Nachlässe, sonstige Hinterlegungen und Schenkungen (N-Bestände) >> Nachlässe
1914-1931
Einleitung: Elisabeth Speckner wurde am 27. September 1885 als Tochter des Amtsgerichtsaktuars Georg Heinrich Speckner und seiner Frau Elisabetha Katharina, geb. Kast, geboren. Über ihre Kinder- und Schulzeit ist nichts bekannt. Ihre Mutter war seit 1896 Handarbeits- und Haushaltungslehrerin an der Volksschule Wertheim. Als zu Beginn des Ersten Weltkriegs die zweite Handarbeitslehrerin Babette Kritzler zur Leiterin des Lazaretts Wertheim bestellt wurde, unterrichtete Tochter Elisabeth ab 1914 aushilfsweise an dieser Schule. Nach dem Tod ihrer Mutter im Oktober 1917 bewarb sie sich um die Stelle als Hauptlehrerin, die ihr auch übertragen wurde. Da sie jedoch keine offizielle Ausbildung besaß, musste sie die Ausbildung auf eigene Kosten nachholen. Am 13. August 1918 legte sie in Karlsruhe die Prüfung ab. Wie lange Elisabeth als Lehrerin an der Wertheimer Volksschule tätig war, ist nicht bekannt. Sie unterrichtete mindestens noch bis 1922. Unbekannt ist auch, aus welchem Grund sie aus dem Dienst der Volksschule ausschied. Auch über ihren weiteren Lebensweg liegen keine Informationen vor. Die zwei Bände und die Handliste aus dem Besitz Elisabeth Speckners, die den vorliegenden Nachlass bilden, wurden im Dezember 1988 von Herrn Betscher, Wertheim, dem Stadtarchiv Wertheim übergeben. Im Dezember 1998 wurden sie von Herrn Karl-Heinz Niklas, der im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme im Stadtarchiv tätig war, verzeichnet und konservatorisch verpackt. Die Redaktion der Titelaufnahmen und die Fertigstellung des Findbuchs besorgte Archivamtfrau Ulrike Kühnle. Der Bestand umfasst derzeit 3 Archivalieneinheiten in 0,3 lfd. Metern.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ