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Streitsache des Baltzer Jüngermann und des Kapitäns Lorenz
Hermann Offe gegen die Erben des Barthold von Reimershausen wegen
eines verweigerten halben Ritterpferdes
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Streitsache des Baltzer Jüngermann und des Kapitäns Lorenz
Hermann Offe gegen die Erben des Barthold von Reimershausen wegen
eines verweigerten halben Ritterpferdes
Enthält: Gesuch Jüngermanns und Offes an die Regierung vom August 1665 um Stellung eines halben Ritterpferdes durch die Reimershausen'schen Erben (mit Anlagen: Schreiben der Erben an Jüngermann und Offe vom Juli 1665, Bescheinigung des Ritterschaftseinnehmers Christoph Pühler vom August 1665); Regierungsmandat an die Erben vom August 1665 wegen Stellung des halben Ritterpferdes; Gesuch der Erben vom September 1665 um Befreiung; Gesuch Jüngermanns und Offes vom Februar 1666 um ein Strafmandat an die Erben, mit nachfolgendem Mandat; Gegenbericht der Erben vom März 1666, mit nachfolgendem Regierungsmandat an Jüngermann und Offe wegen Beantwortung des Berichts
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.