Suppliken die Pfarre zu Krombach wegen Pfarr-, Kirchen-, Lehngüter- und Kastenangelegenheiten
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24 Nr. 33
E 401 Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen >> 22.9. K
1575, 1645-1724
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Streit zwischen Friedrich Füsselbach und Jacob Henn zu Krombach einerseits und Johannes Schmidt zu Krombach andererseits wegen Belassung von Kirchenlehngütern (1645); Gesuche um Erlassung von offenen Schulden, um Belehnung von Kirchengütern und um Nachlassung von Abgaben; Gesuch der Kirchenmeister zu Krombach um Nachlassung des Stipendiatengeldes (1653); Gesuch des Schulmeisters Hans Henrich Mayer zu Littfeld um Gewährung eines Vorschusses eines Kapitals aus dem Krombacher Almosenkasten (1691); Gesuch der Catharina Dicken zu Bockenbach um einen Zuschuss für die Begräbniskosten ihres Mannes (1691); Streit zwischen dem Schöffen Friedrich Müller zu Littfeld einerseits und H. C. D. Hambloch und Johann Adolph Jung andererseits wegen eines abgenommenen Kirchensitzes (1693); Suppliken des Johann Fischer zu Krombach wegen der Pastoraladjunktur zu Krombach und Abschrist eines fürstliches Dekrets betreffend die Adjunktur zu Krombach vom 05.12.1691 (1694); Versorgungsangelegenheiten der Witwe des Pastors Hermann Hambloch zu Krombach (1695-1696); Gesuch des Schuldieners Philipp Hermann Hoffmann zu Krombach um Belehnung des Baumhofs der Maria Elisabeth Schmidt (1699). Korrespondenten u.a.: Friedrich Füsselbach (Krombach), Jacob Henn (Krombach), Jacob Schöler (Littfeld), Johannes Hampe (Krombach), Johann Hantzel (Krombach), Johann Irlen, Johann Wieß (Littfeld), Hellmann Irlen (Krombach), Martha Pötz, Kirchenmeister Johann Schreiber (Krombach), Kirchenmeister Jost Daalbruch (Krombach), Schulmeister Hans Henrich Mayer (Littfeld), Hermann Schneuner (Krombach), Engelbert Schrub, Henn Hambloch, Gertrud Meyer, Henrich Drüster (Krombach), Catharina Diecke (Bockenbach), Johann Adolph Jung (Krombach), J. Ludwig Schneck, Johann Friedrich Brücker (Littfeld), Gerichtsschöffe Friedrich Müller (Littfeld), Hermann Hambloch (Krombach), Johannes Strauch (Krombach), Johann Fischer (Krombach), Schuldiener Hermann Hoffmann (Krombach), Witwe Anna Barbara Hambloch (Krombach), Johann Eberhard Siebel, Pastor Conrad Reichert, Jacob Becker (Solbach), Caspar Eberhari (Siegen), Hermann Henricii (Siegen), Kirchenmeister Henrich Weiß (Krombach), Kirchenmeister Hieronymus Steffens (Krombach), J. J. Bourbach, Hans Henrich Flender (Krombach), Knecht Lüdger (Krombach), Johann Georg Knester (Eichen), Knipp (Siegen), Johann Caspar Trainer.
92 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:17 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.5. Fürstentum Siegen (Tektonik)
- 1.5.5.1. Verwaltungsbehörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv / Akten (Bestand)
- 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen (Gliederung)
- 22.9. K (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International